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Polizei warnt vor Betrüger

Langenhagen Polizei warnt vor Betrüger

Nach einer Serie von Straftaten warnt die Polizei jetzt vor einem Betrüger, der im November mehrfach eine Notlage vorgetäuscht und Langenhagener um Geld geprellt hat. Der Mann ist den Ermittlern bekannt, die Voraussetzungen für eine Verhaftung oder Unterbringungen werden zurzeit aber nicht erfüllt.

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Die Polizei Langenhagen warnt vor einem Betrüger.

Quelle: Symbolbild

Langenhagen. Nach Aussage eines Polizeisprechers sucht der junge Mann meist Gewerbetreibende oder Arztpraxen auf, meldet sich aber auch bei Privathaushalten. Dort täuscht er eine Notlage vor: "In den meisten Fällen hat der Täter bislang vorgegeben, sich ausgesperrt zu haben und nun Geld für einen Schlüsseldienst zu benötigen", erklärt der Sprecher die Betrugsmasche. Mitunter überlasse er den Opfern auch einen vermeintlichen Pfand wie Schlüsselbund, Ausweis oder Krankenkassenkarte.

Wohl auch deshalb haben etliche hilfsbereite Langenhagener dem Mann zwischen 20 und 50 Euro überlassen - wohl auch weil er ausnahmslos nett, höflich und hilfesuchend auftritt, nie aber drohend oder gewalttätig.

Bereits vor einigen Wochen haben die Ermittler den Mann ausfindig machen und vernehmen können. Er räumte seinerzeit die Taten ein und gab an, damit seinen Drogenkonsum zu finanzieren. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft prüfte die Polizei, ob eine Haft oder Unterbringung in Frage kommen könnte. Gleichwohl: Es fehlen die Voraussetzungen dafür.

"Langenhagener werden geben, sich nicht von der vermeintlichen Notlage des Täters beeindrucken zu lassen", sagt der Sprecher, denn sie würden andernfalls den Drogenkonsum mitfinanzieren. Die Ermittlungen dauern weiter an.

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