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Polizei warnt vor Einbrechern

Langenhagen Polizei warnt vor Einbrechern

Mehr als 20 Einbrüche in Häuser und Wohnungen hat die Polizei in den vier Nord-Kommunen allein am Weihnachtswochenende gezählt. Zwar scheiterte die Hälfte der Aufbrüche, gleichwohl bittet die Polizei im Hinblick auf das Neujahrs-Wochenende um besondere Achtsamkeit und engere nachbarschaftliche Kontakte.

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Zum Ende des Jahres ist die Zahl der Einbrüche in Langenhagen stark gestiegen.

Quelle: Archiv

Langenhagen. Rüdiger Vieglahn und Axel Neubauer sind überrascht: Mit dieser Einbruchswelle haben die beiden Polizeibeamten nicht gerechnet. 21 Einbrüche (rund die Hälfte davon vergebens) hat die Ermittlungseinheit für Wohnungs-Einbruchs-Diebstahl allein über die Weihnachtsfeiertage in Langenhagen, Burgwedel, Isernhagen und der Wedemark protokollieren müssen. „Die bisherigen Dezemberzahlen hatten uns in ruhigem Fahrwasser glauben lassen“, sagte Vieglahn gestern.

Noch immer liegt der laufende Monat deutlich unterhalb der Hälfte des Wertes aus 2014 mit rund 50 Wohnungseinbrüchen allein in Langenhagen. Doch angesichts des erneuten langen Wochenendes rund um Silvester und Neujahr wollen Neubauer, der in Langenhagen für die von Burgdorf aus geleitete Ermittlungseinheit verantwortlich ist, und Vieglahn als Leiter des Kriminalermittlungsdienstes ein paar Wünsche formulieren.

„Wir brauchen vor allem aus der Kernstadt Langenhagens mehr akute Hinweise auf ungewöhnliche Beobachtungen“, sagte Neubauer. Aus den kleineren Kommunen der Region komme derlei öfter. „Wer also in der Nachbarschaft Licht sieht an ungewöhnlichen Stellen oder zu merkwürdigen Zeiten, sollte im Zweifel die 110 wählen.“ Wer diesen Schritt scheue, könne sich vielleicht durch einen Anruf beim Nachbarn vergewissern, ob dieser nicht selbst Auslöser sei. „Aber in keinem Fall sollten Nachbarn den Helden spielen und selbst rübergehen“, betonte Vieglahn.

Hilfreich seien zudem Beobachtungen von Details: „Wer ein fremdes Auto auf der Straße sieht, sollte sich das Kennzeichen merken“, sagte Neubauer. Und wenn es mit laufendem Motor im Dunkeln vor einem Haus länger wartet, sei ein Anruf bei der Polizei ratsam.

Wer übers Wochenende wegfahre, sollte mit Nachbarn absprechen: „Das Licht sollte sich ändern, und Rollläden sollten nicht zwei Wochen unverändert geschlossen bleiben“, sagte Vieglahn. Das sei eine regelrechte Einladung für Einbrecher.

Die Täter, so Neubauer, ließen sich in zwei Gruppen unterteilen. „Da sind die Gruppen, die die Kommunen entlang der Autobahn heimsuchen. Und die Einbrecher, die aus dem näheren Umfeld kommen.“ Allen gemein sei jedoch: „Wem es nicht gelingt, binnen weniger Minuten ins Haus einzusteigen, wird vom Einbruchsversuch ablassen.“

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