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Polizei warnt vor Giftködern im Park

Langenhagen Polizei warnt vor Giftködern im Park

Mit Flugblättern hat die Polizei am vergangenen Wochenende vor Giftködern im Eichenpark gewarnt. Ob tatsächlich eine Gefahr für Hunde bestanden hat, steht indes nicht fest. Der Fund ist in einer Abfalltonne entsorgt worden.

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Ob es sich wirklich um einen Giftköder handelte, konnte die Polizei nicht sagen.

Quelle: Heimatzeitung

Langenhagen. Eine Langenhagenerin war nach Auskunft von Polizeisprecher Manfred Pätzold am Sonnabend gegen 21 Uhr mit ihrer Familie samt Hund im Eichenpark unterwegs, als das Tier etwas aufschnappte. Sie habe dem Hund den Gegenstand gerade noch aus dem Maul nehmen können. Ein telefonisch kontaktierter Tierarzt warnte sie dann vor einem möglicherweise vergifteten Köder.

Die Halterin alarmierte daraufhin die Polizei. Wie Pätzold jedoch am Montag auf Anfrage berichtete, entsorgte die Frau den Fund fälschlicherweise in einem Abfallcontainer. Die Polizei könne nicht ausschließen, dass es sich um einen Giftköder gehandelt haben könnte, sagte der Kommissariatssprecher. Doch ohne Beweismittel sei nichts zu machen. Der bloße Verdacht auf eine Vergiftung reicht nicht aus, um eine weitergehende, erfolgreiche Ermittlung einzuleiten, betont Pätzold. Deshalb sollten Hundehalter ihr Tier bei einem Arzt gezielt auf Gift untersuchen lassen - auch wenn das Tier gestorben ist.

Bereits im Januar und April hatten Giftköder für Unruhe unter den Hundehaltern der Stadt gesorgt. Eine Tierärztin hatte einem Hund gerade noch das Leben retten können.

Am Montagmorgen gab es gegen 5.45 Uhr außerdem einen nicht alltäglichen Wildunfall: Auf der Vahrenwalder Straße kollidierte in Höhe der Einmündung der Heinrich-Heine-Straße ein Lastwagenfahrer mit einem die Fahrbahn kreuzenden Wildschwein. Das Tier hinterließ am Sattelzug lediglich ein paar Borsten und flüchtete. Woher das Wildtier kam, ob es ernsthaft verletzt wurde, ist nicht bekannt. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 1000 Euro.

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