Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Preis für barrierefreien Spielplatz

Langenhagen Preis für barrierefreien Spielplatz

Ein Platz, der die Menschen verbindet - und zwar barrierefrei: Der Platz an der Liebigstraße in Wiesenau in Form eines Spielareals samt Quartiersplatz ist mit einem Preis ausgezeichnet worden.

Voriger Artikel
Hauptstraße wegen Baustelle dicht
Nächster Artikel
Vier Verletzte nach Streit in Notunterkunft

Feiern ein prämiertes Projekt: Carsten Hettwer (von links), Ronald Kunze, Christine Früh, Ursula Schneider, Claudia Koch und Mirko Heuer. Warnecke

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Einen Hauptpreis im ersten Rang hat der erste barrierefreie Spielplatz der Stadt an der Liebigstraße erhalten. Verbunden ist das mit einem Sachpreis in Höhe von 2500 Euro. Zwölf Gewinner gibt es insgesamt, die bundesweit in drei Kategorien beim Deutschen Spielraum-Preis 21 000 Euro erhielten. Die Auszeichnung wird von der „Stadt und Raum Messe und Medien“ aus Winsen/Aller in Zusammenarbeit mit der Gartenamtsleiterkonferenz beim Deutschen Städtetag und dem Olympischen Sportbund alle zwei Jahre ausgelobt.

Damit sind jetzt die Bemühungen der Stadt und der KSG belohnt worden, in Wiesenau bei der Sanierung des Quartiers dieses auch generationsübergreifend aufzuwerten. Ziel sei es gewesen, sowohl städtebaulich als auch freiraumplanerisch dort etwas zu entwickeln, erinnert Stadtbaurat Carsten Hettwer an die Anfänge. Er bezeichnet es als „glückliche Fügung, dass die KSG mit uns das Quartierstreff gemeinsam geschaffen hat“. Die verantwortliche Architektin Christine Früh ergänzt, dass sie versucht habe, „Wiesenau eine neue Mitte zu geben“. Und vor allem dort generationsübergreifend Leben einzuhauchen. Dazu hatte die Stadt im Jahr 2012 auch die künftigen Nutzer des Spielplatzes - also vor allem die Kinder - zu Wort kommen lassen.

Mit Blick auf den Quartiersplatz und den benachbarten Spielplatz scheint das gelungen. Ruheraum auf der einen Seite und barrierefreies Spielen auf der anderen sind nun möglich. Das hat sich die Stadt 290 000 Euro kosten lassen, sagt Ursula Schneider, Leiterin des Fachdienstes Stadtgrün und Friedhöfe, auf Anfrage.

Und wie sehen das die Menschen dort? „Es fühlt sich gut an“, beschreibt das Claudia Koch, Leiterin des Quartierstreffs. „Man ist mittendrin, ohne sich beobachtet zu fühlen.“ Sie spricht von nahezu optimalen Bedingungen. Bis auf die hin und wieder zu schnellen Autos im verkehrsberuhigten Bereich.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Schulzentrum Langenhagen

Nahezu vollständig müssen das Gymnasium und ein Teil der IGS abgerissen und neu gebaut werden, weil der Brandschutz nicht gewährleistet ist. Mehr zum Schulzentrum Langenhagen lesen Sie hier. mehr