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Überweg an der Schule ist gesperrt

Langenhagen Überweg an der Schule ist gesperrt

Pünktlich zum Start des Unterrichts haben Grundschüler in Kaltenweide ein Problem: Sie können den Fußgängerüberweg an der Kananoher Straße nicht nutzen. Der ist für Arbeiten am städtischen Regenwasserkanal gesperrt – seit Montag. Die Terminwahl bezeichnet der Ortsbürgermeister als „unglücklich“.

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Eine Baustellenampel regelt den Verkehr an dem Engpass. Doch genau aus diesem Grund muss der Fußgängerüberweg vor der Grundschule ersatzlos gestrichen werden.

Quelle: Sven Warnecke

Kaltenweide. Die Polizei wird sich die Angelegenheit die nächsten Tage sehr genau anschauen, sagt Langenhagens Leiter des Einsatz- und Streifendienstes (ESD) Alexander Zimbehl am Donnerstag auf Anfrage. Dass es gestern zu keinen Problemen gekommen ist, sei der Tatsache geschuldet, dass die Polizei zum Schulanfang an diversen Schulen – eben auch in Kaltenweide – den Verkehr überwacht habe.

Wie Rathaussprecherin Juliane Stahl auf Anfrage berichtet, muss die Stadtentwässerung einen defekten Regenwasserkanal in der Kananoher Straße reparieren. Der Schaden sei am Montag bei einer Videokontrolle entdeckt worden. Da die Gefahr bestanden habe, dass bei Starkregen gar die Fahrbahn absacken könnte, musste sofort gehandelt werden. „Natürlich ist uns der Umstand des Schulbeginns bewusst“, betont Stahl. „Wir gehen davon aus, dass die Arbeiten nächste Woche abgeschlossen werden können.“ Die Stadtsprecherin wirbt dafür, den nur etwa 300 Meter in Richtung Wagenzeller Straße gelegenen Fußgängerüberweg vorübergehend zu nutzen. Den wolle die Stadt auch so schnell wie möglich ausschildern, verspricht Stahl.

Unterdessen bezeichnet Kaltenweides Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr den „Zeitplan als unglücklich“. Vor allem auch mit Blick auf die am Sonnabend anstehende Einschulung. „Dann wird es haarig.“ Aus diesem Grund hat er die Stadt aufgefordert, die Arbeiten – auch wenn es sich um eine „Notmaßnahme“ handelt – bis zum Wochenende zu beenden. Er fragt sich auch, warum die Videountersuchung des Kanals erst am Montag durchgeführt worden ist. Schließlich sei der Schulbeginn bekannt gewesen. „Wenn man einen Verdacht auf ein Leck hegt, hätte das früher untersucht werden müssen“, meint der Ortsbürgermeister. Ihn ärgert auch, dass die Stadtverwaltung nicht selbst auf die Idee gekommen ist, den nächsten Fußgängerüberweg entsprechend auszu-
schildern. Auch wenn den wohl die meisten Kinder aus dem Weiherfeld nicht benutzen würden. „Zu Ende gedacht war diese Maßnahme nicht“, lautet sein Urteil.

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Eine Baustellenampel regelt den Verkehr an dem Engpass. Doch genau aus diesem Grund muss der Fußgängerüberweg vor der Grundschule ersatzlos gestrichen werden.

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Quelle: Sven Warnecke

Von Sven Warnecke

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