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Pumpe hilft gegen Fischsterben

Langenhagen Pumpe hilft gegen Fischsterben

Wegen der anhaltenden Hitze der vergangenen Tage sinkt der Sauerstoffgehalt in den Gewässern - es droht ein Fischsterben. Dagegen haben Feuerwehr und Technisches Hilfswerk jetzt Pumpen eingesetzt.

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Die Feuerwehr Godshorn und das THW bauen gemeinsam die Schläuche zusammen. Anschließend wird das abgepumpte Wasser wieder eingeleitet.

Quelle: Pierre Graser/THW

Langenhagen. Ursprünglich haben sich die Verantwortlichen der Langenhagener Rettungsdienste nur austauschen und weiterbilden wollen. Doch angesichts der anhaltenden Hitzeperiode der vergangenen Tage droht in einigen Gewässern ein Fischsterben. Aus diesem Grund hatten Feuerwehr und Technisches Hilfswerk Hannover/Langenhagen (THW) gleich die Zusammenarbeit in der Praxis geübt und Frischwasser in den Teich im Brinker Park gepumpt.

„Wegen der Hitze verlieren die Seen an Sauerstoffgehalt“, erläutert THW-Sprecher Pierre Graser. Deshalb unterstützte die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des Ortsverbandes Hannover/Langenhagen am Sonnabend die Ortsfeuerwehr Godshorn im Brinker Park. Denn das Technische Hilfswerk verfügt über zwei Pumpen mit einer Leistung von zusammen 6000 Litern pro Minute. Damit wurde zunächst Wasser aus dem Teich gepumpt und anschließend wieder eingeleitet. „Die Verwirbelung verbessert den Sauerstoffgehalt im Teich“, erläutert Graser. Letztlich eingesetzt wurde die sogenannte Hannibal-Pumpe mit einer Fördermenge von bis zu 5000 Litern Wasser in der Minute. „Sie kann als Schmutzwasserpumpe ohne Probleme zur Teichbelüftung eingesetzt werden“, sagt der THW-Sprecher.

Die Feuerwehr wird nicht zum ersten Mal bei extremen Wetterlagen an Gewässern aktiv. Bereits im Juli 2013 hatten Ehrenamtliche den Krähenwinkler Waldsee mit Frischwasser belüftet und so für mehr Sauerstoff gesorgt.

Bei außergewöhnlichen Wetterlagen bittet die Stadt die Feuerwehren durchaus um Hilfe, sagt Stadtsprecherin Juliane Stahl. Das sei im Langenhagener Stadtpark nicht möglich gewesen, betont die Rathaussprecherin. Denn um Wasser umwälzen zu können, müsste dieses ausreichend vorhanden sein. Und das sei im nördlichen Teich des Stadtparks nicht mehr der Fall gewesen. „Die Ausgangssituationen an den Teichen ist unterschiedlich.“

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