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Radweg nach Berenbostel soll 2019 kommen

Engelbostel Radweg nach Berenbostel soll 2019 kommen

Der seit mehr als 20 Jahre geforderte Radweg von Engelbostel in Richtung Berenbostel wird nun wohl realisiert. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bereitet die Vermessung des Streckenabschnitts vor. Wenn alles klappt, kann der Radweg in Richtung Westen im Jahr 2019 benutzt werden.

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Es geht auf die Straße: Noch endet an dieser Stelle der Radweg am Ortsausgang Engelbostel nach Stelingen und Berenbostel. Hartung

Quelle: Hartung

Engelbostel. Das Thema Radweg habe der Ortsrat jedes Jahr auf der Prioritätenliste, sagt der stellvertretende Ortsbürgermeister Mike Scheer auf Anfrage. Seit mehr als 20 Jahren werde der Bau gefordert. Denn der Streckenabschnitt auf der stark befahrenen, aber doch recht engen Landesstraße 380/382 ins benachbarte Berenbostel sei nicht ungefährlich, ergänzt Scheer. Speziell die älteren Engelbosteler trauten sich nicht mehr mit dem Fahrrad zum Einkaufen in das Nachbardorf. „Aus diesem Grund begrüßt der Ortsrat ausdrücklich, dass es jetzt losgehen soll.“

„Wir stehen erst ganz am Anfang“, warnt indes der Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Friedhelm Fischer, vor zu hohen Erwartungen. Vorerst ginge es um reine Vermessungsarbeiten für den notwendigen Grunderwerb, betont der ehemalige Langenhagener Bürgermeister im Gespräch mit dieser Zeitung. Diese seien als Grundlagen für die weitere Planung wichtig. Dafür müssen die Vermesser ab der 16. Kalenderwoche durchaus auch private Grundstücke und Äcker betreten, weshalb Fischer im Vorfeld um Verständnis wirbt.

Der Behördenleiter rechnet damit, dass im nächsten Jahr bereits der Antrag auf Baugenehmigung gestellt werden könne. Sobald der gut zwei Kilometer lange Lückenschluss von der Politik genehmigt worden sei - und daran hat Fischer keine Zweifel -, könne es losgehen. Schließlich sei die Strecke im Radwegeprogramm des Landes auch aufgeführt. Die Kosten stehen indes noch nicht fest. Kalkuliert werden bei einem Neubau mit 250 000 bis 300 000 Euro pro Kilometer. Hinzu kommen Kosten für notwendige Grundstückskäufe, rechnet Fischer vor.

Im Jahr 2019 könnte dann gebaut werden. Als einzige Unwägbarkeit bei dem ins Auge gefassten Zeitfenster sieht der Behördenleiter die Bereitschaft der Grundeigentümer zum Verkauf. Denn wenn einer gegen die Pläne klagen würde, verzögere dies das Projekt durchaus.

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