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Grüne feiern Hoffest im Zeichen der Wahl

Langenhagen Grüne feiern Hoffest im Zeichen der Wahl

Mit der Kommunalwahl 2001 fiel einst das erste Hoffest der Grünen zusammen - inzwischen feiert die Partei zum 15. Mal auf dem Bauernhof von Heinrich Kohne in Schulenburg. Ihr jährlicher Sommertreff lebt von Konstanz, bei den Akteuren, aber auch bei manchen Themen.

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Seit 15 Jahren laden die Grünen zu ihrem Hoffest bei Heinrich Kohne ein, dieses Mal dreht sich alles um die Kommunalwahl bei Rolf Linnhoff (von links), Fabian Peters mit seiner Tochter Alma, Dirk Musfeldt, Ulrike Jagau, Heinrich Kohne, Maaret Westphely, Andreas Teuber und Ronald Kunze. 

Quelle: Bismark

Langenhagen/Schulenburg. Denn schon zum Auftakt der inzwischen traditionellen Hoffest-Reihe beschäftigt ein Thema die Bündnisgrünen und ihre Wähler: die Situation der Radwege in und um Langenhagen. Und auch in diesem Wahlkampf sprechen die Langenhagener die Partei immer wieder auf Probleme an, etwa 80 kommen allein zum Hoffest. "Viele wünschen sich mehr Fahrradstraßen in der Stadt", fasst Ulrike Jagau etliche Gespräche zusammen. Die Grünen selbst sehen nach Aussage von Parteichef Rolf Linnhoff noch etliche Punkte, an denen die Stadt und die Straßenbehörden nachbessern sollten: "Wer als Radfahrer zwischen der Kernstadt und Engelbostel oder Schulenburg pendelt, der muss die völlig unzureichende Brücke an der Autobahn 352 passieren", nennt Linnhoff ein Beispiel, das die Grünen verbessern möchten.

Gleichwohl enden die Planungen nicht an der Stadtgrenze, wie der Regionsabgeordnete Fabian Peters und die Landtagsabgeordnete Maaret Westphely nun beim Hoffest am Sonntag sagen. "Wir planen ja drei Radschnellwege in der Region", erklärt Westphely und fügt hinzu, diese sollen ohne Hindernisse und mit einer Vorfahrtsberechtigung erstellt werden. Zwar stehe Langenhagen bei den ersten drei Strecken nicht auf der Agenda: "Aber die hiesigen Wege werden künftig angebunden, denn mittelfristig geht es uns um ein Netz an Schnellwegen für Radfahrer." 

Die Langenhagener Grünen indes heben neben den Themen wie Erhalt des Stadtparks oder ein künftig getrenntes Schulzentrum, die die Wähler beim Hoffest oder an den Infoständen ansprechen, eine ganz andere Entwicklung auf ihre Agenda: "Wir sprechen uns ganz klar gegen einen Ausbau der Evershorster Straße zwischen Flughafen- und Benckendorffstraße aus", sagt Fraktionschef Dirk Musfeldt. Diese Strecke stehe im Regionalen Raumordnungsprogramm als Ausbaubereich - als erster von vielen Planungsschritten. "Wir fürchten, dass der Flughafen damit eine neue Anbindung plant, direkt bei den Menschen und Tieren, die dort leben", sagt Jagau. Und Musfeldt ergänzt, dass die Grünen dies verhindern wollen. "In der Stadt gibt es schon genug Lastwagenverkehr."

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