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Rat sagt Ja zum Raumkonzept der Feuerwehr

Langenhagen/Engelbostel Rat sagt Ja zum Raumkonzept der Feuerwehr

Die Raumausstattung für das lange geforderte neue Gerätehaus für die Freiwilligen Feuerwehren Schulenburg und Engelbostel ist beschlossene Sache. Der Entwurf für ein neues Landesraumordnungsprogramm bringt zudem neue Fakten für den Erwerb des Grundstückes am Stadtweg auf den Tisch.

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Die Feuerwehren Schulenburg und Engelbostel erhalten bald ein gemeinsames Gerätehaus.

Quelle: Symbolbild

Langenhagen. Eine zehnjährige Debatte hat der Rat am Montagabend mit einstimmigem Beschluss beendet: Die Politiker befürworteten das Raumprogramm für das künftige gemeinsame Gerätehaus der Ortsfeuerwehren Engelbostel und Schulenburg. Dieses Konzept hatten die Feuerwehrleute mit einem Planungsbüro erarbeitet. Zugleich sprach sich der Rat dafür aus, das notwendige Vergabeverfahren mit den Entwurfsvarianten einzuleiten. Die Kosten liegen nach Aussage von SPD-Ratsherr Matthias Gleichmann bei etwa 6 Millionen Euro. Diese Investition sei gut angelegtes Geld, sagte er und dankte den Einsatzkräften, die am Sonntagmorgen den Brand auf dem Norta-Gelände gelöscht hatten, für ihre ehrenamtliche Arbeit. Etliche Feuerwehrleute verfolgten die Abstimmung.

In der Ratssitzung keine Rolle spielte dagegen eine Stellungnahme der Stadt zum kürzlich vorgelegten Entwurf des Landes zu seinem Raumordnungsprogramm (LROP). Dieser sieht vor, dass für eine Genehmigung eines Supermarktes künftig 70 Prozent der potenziellen Kundschaft den Markt zu Fuß erreichen können müssen. Bislang lag dieser Wert bei 50 Prozent. Die Zahl der betroffenen Kunden definiert dann die genehmigungsfähige Marktgröße.

Die Stadt hat diesem Entwurf nun entschieden widersprochen, vor allem im Hinblick auf das für die Feuerwehr vorgesehene Grundstück am Stadtweg. Zwar sind sich Rat und Feuerwehr einig über das Raumprogramm und den Kostenrahmen. Bis heute aber ist der Rechtsstreit um das Grundstück nicht entschieden. Ein Investor für einen Lebensmittelmarkt hat sich Vorkaufsrechte für das gesamte Areal notariell gesichert. Die Stadtverwaltung würde sich zwar durchaus für einen Supermarkt neben der Feuerwehr aussprechen. Bislang wären dort rund 1100 Quadratmeter Verkaufsfläche genehmigungsfähig gewesen. Mit den vom Land nun anvisierten Kennzahlen wäre dies nicht mehr möglich. Die Stadt bemüht sich unterdessen um eine Enteignung der Fläche.

Der Stadtplanungsausschuss berät über das LROP am Dienstag, 2. Februar, um 17.45 Uhr.

Von Antje Bismark und Rebekka Neander

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