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Grünes Licht für Neubau an der Zellerie

Langenhagen Grünes Licht für Neubau an der Zellerie

In den nächsten vier Wochen soll die Stadt einen Plan vorlegen, wo und wann und zu welchen Konditionen eine neue Feuerwache in Kaltenweide gebaut werden kann - und wie ein künftiges neues Gebäude der Grundschule an der Zellerie entsteht.

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Über die künftige Betreuung der Kinder in der Grundschule Kaltenweide reißt der Streit nicht ab.

Quelle: Symbolbild

Kaltenweide. Die Weichen für ein neues Feuerwehrhaus in Kaltenweide und ein zusätzliches Schulgebäude an der Zellerie hat der Rat in seiner Sitzung am Montag gestellt: Mit großer Mehrheit folgten die Politiker einem entsprechenden Antrag aus dem Ortsrat Kaltenweide. Innerhalb von vier Wochen soll die Verwaltung nun einen Plan vorlegen, der auch die finanziellen und personellen Folgen für den Sechs-Punkte-Antrag berücksichtigt.

Rund um diese Entscheidung gab es eine hitzige Debatte über die Einführung einer Ganztagsschule, die Eltern bei einer Befragung durch den Schulelternrat hinter eine Hortbetreuung gesetzt haben. Grünen-Fraktionschef Dirk Musfeldt hatte den Initiatoren zuvor schon vorgeworfen, sie würden mit falschen Aussagen, Halbwahrheiten und suggestiven Wertungen arbeiten. Gleichwohl, sagte Musfeldt nun in der Ratssitzung hätten sich 132 Eltern für eine Ganztagsschule ausgesprochen – für einen Hort waren es 215 Mütter und Väter. „Wir wollen allen Eltern die Wahl zwischen Ganztagsschule und Hort ermöglichen und wollen diese Schulform deshalb einführen“, sagte er.

Andreas Eilers, derzeit Vorsitzender des Schulelternrats und Kandidat der Wählergemeinschaft Alternative für Langenhagen, wies die Kritik zurück und sagte, die Grünen ignorierten den Bürgerwillen. „Der Schulvorstand hat einmütig beschlossen, dass wir kein Konzept für eine Ganztagsgrundschule vorlegen“, sagte er. Das sei für die Schulleitung binden – und deshalb werde es eine solche Schulform in Kaltenweide auch nicht geben.

Gegen die Stimme von Bernd R. Speich beschloss der Rat gleichwohl die Drucksache mit der Passage, dass die Schule bis Ende dieses Schuljahres ein pädagogisches Konzept vorlegen solle. „Arbeiten Sie daran mit, Sie haben es in der Hand“, gab Wolfgang Langrehr, SPD-Ratsherr und Ortsbürgermeister Kaltenweide, den Elternvertreter mit auf den Weg.

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