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Rat stimmt für Kauf des alten NP-Marktes

Kaltenweide Rat stimmt für Kauf des alten NP-Marktes

Der Rat hat für den Kauf des ehemaligen NP-Marktes in Kaltenweide grünes Licht gegeben. Der Verein Azadi, der Hilfstransporte nach Syrien organisiert und Dolmetscher stellt, wird wohl einen Teil nutzen können.

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Einen Teil des ehemalige NP-Markt an der Kananoher Straße wird voraussichtlich der Verein Azadi nutzen können

Quelle: Warnecke

Langenhagen. Über die Kaufsumme des ehemaligen, zum Edeka-Konzern gehörenden NP-Marktes behält die Stadt Stillschweigen. Der Rat stimmte dem Erwerb am Montagabend zu. Ausschlaggebend war neben der zentralen Lage an der Wagenzeller Straße/Ecke Kananoher Straße auch die vielseitige Nutzung des 2500 Quadratmeter großen Areals. Unter anderem könnte dort nach Vorstellung von Kaltenweides Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr der Neubau eines Feuerwehrhauses entstehen.

Doch daraus wird vorerst nichts. Die Stadtverwaltung hat andere Pläne. Wie Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer jetzt andeutete, soll ein Teil des Gebäudes vorerst dem in Langenhagen ansässigen deutsch-kurdischen Hilfsverein Azadi überlassen werden.

Bislang hatte der Verein Räume in Hannover, doch diese mussten nun aufgegeben werden. „Wir würden uns freuen, wenn das möglich wird“, sagte der Vorsitzende Abdul Hamid Khalil gestern auf Anfrage. Der 57-jährige, aus Syrien stammende Ingenieur und Vereinsmitglieder hatten sich jüngst ehrenamtlich als Dolmetscher für die Stadt Langenhagen engagiert. Und falls es in dem NP-Markt ein Büro gibt, würde der Verein dort auch als Übersetzer und Berater für Flüchtlinge zur Verfügung stehen, kündigte Khalil an.

Heuer schließt aber nicht aus, dass Teile des Gebäudes künftig auch als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden müssen.

von Sven Warnecke

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