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Realschüler präsentieren Blinden-Memory

IdeenExpo Realschüler präsentieren Blinden-Memory

Schleifen, fräsen, feilen: Das wird an der Robert-Koch-Realschule bei Arbeit, Wirtschaft, Technik gelehrt. Zwei Sponsoren haben jetzt den Kauf einer CNC-Fräse ermöglichten. Mit einem speziellen Memory-Spiel für Blinde ist die Schule in Kürze zudem auf der IdeenExpo in Hannover vertreten.

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Der Neuntklässler Marc Daginnus präsentiert die neue CNC-Fräse - die zur Demonstration „RKS sagt Danke“ schreibt. 

Quelle: Bismark

Langenhagen. Geht es um den Endspurt im Schuljahr, dann schauen die Neuntklässler der RKS nicht unbedingt nur auf ihre Zeugnisse. Denn ab der nächsten Woche stellen sie sich mit zwei Projekten auf der IdeenExpo in Hannover (Halle 7/SP-02) vor. Es ist die dritte Teilnahme, wie Simon Franke, der zuständige Fachbereichsleiter Arbeit, Wirtschaft, Technik, sagt. Nach einer Kugelbahn, die 2011 gezeigt wurde, und einem Transportsystem (2013) geht es nun um Akustik. „Eine Gruppe erstellt ein Memory für Blinde“, kündigt Franke an. Dabei unterstützt sie ein blinder Realschüler und dessen Lehrer, fügt Schulleiter Thomas Kelber hinzu. Die Idee gehe inzwischen so weit, dass der Lehrer das Memory mit Lauten und einer elektronischen Steuerung auch an einer Schule für Kinder mit Sehbehinderungen einsetzen wolle, sagt Franke.

Der Fachbereichsleiter betont, dass die RKS in Arbeit, Wirtschaft, Technik vor allem auf die Elektronik setze. Das gilt auch für ein weiteres Vorhaben, das die Schule an der Rathenaustraße für das nächste Jahr plane. Schon nach den Sommerferien sollen die künftigen Neuntklässler auch an einer CNC-Fräse arbeiten, die seit wenigen Wochen von Franke und seinen Schülern eingerichtet und programmiert wird.

Aus ihrem Budget hätte die RKS die Maschine für 5400 Euro nicht finanzieren können. Mit 1000 Euro unterstützte die MTU Maintenance und mit 2000 Euro die Stiftung NiedersachsenMetall den Kauf. Beide setzen damit eine Kooperation fort, die seit 1999 besteht. „Wir gehen in die Schulen, um dort den Nachwuchs zu werben“, sagte Stefan Kautz von MTU. Das zahle sich aus: Zunehmend kämen die Azubis aus der Region.

Für die Stiftung sei es wichtig, das Verständnis für Technik frühzeitig zu wecken, ergänzte NiedersachsenMetall-Bildungsreferentin Barbara Schneider.

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