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Grabowsky ist neuer Ortsbürgermeister

Langenhagen Grabowsky ist neuer Ortsbürgermeister

In Kaltenweide hat es den zu erwartenden Machtwechsel gegeben. Reinhard Grabowsky (CDU) erhielt in der konstituierenden Sitzung des Ortsrats am Dienstag im Zelleriehaus die meisten Stimmen bei der Wahl des neuen Ortsbürgermeisters. Damit ist er der Nachfolger von Wolfgang Langrehr (SPD).

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Der neue Ortsbürgermeister Reinhard Grabowsky (links) erhält von seinem Vorgänger Wolfgang Langrehr symbolisch den Schlüssel für das Zelleriehaus.

Quelle: Stephan Hartung

Kaltenweide. Grabowsky erhielt bei der Abstimmung sechs Stimmen, Langrehr fünf. Die Wahl lief geheim, aber die Aufteilung des Votings war offensichtlich. Grabowsky erhielt alle drei Stimmen aus seiner eigenen Fraktion sowie beide Stimmen vom BBL und eine Stimme der Wählergemeinschaft Alternative für Langenhagen (WAL). Den Namen Langrehr kreuzten demnach vier SPD-Politiker und der Grüne Michael Horn an.

„Ich freue mich darüber, auch wenn es für mich jetzt erst mal ungewohnt ist, auf dem Platz des Ortsbürgermeisters zu sitzen“, sagte Grabowsky, der nach 20 Jahren im Ortsrat nun erstmals an der Spitze steht. Der letzte CDU-Ortsbürgermeister in Kaltenweide war Lutz Kaiser vor zehn Jahren.

Seitdem war Wolfgang Langrehr das Oberhaupt der Ortschaft. Er nahm seine Abwahl sportlich-fair auf, gratulierte seinem Nachfolger als Erster – und blickte anschließend in einer Abschlussrede auf seine Amtszeit zurück, ehe er auf der ungewohnten Bank der Opposition als Mitglied der Kaltenweider SPD-Fraktion Platz nahm.

Auf der Tagesordnung stand außerdem die Wahl des stellvertretenden Ortsbürgermeisters. Auch hier gab es eine geheime Abstimmung, auch hier setzte sich mit Domenic Veltrup ein von CDU/BBL/WAL unterstützter Kandidat durch. Der BBL-Kommunalpolitiker erhielt sechs Stimmen, Michael Horn fünf.

Nicht mehr im Ortsrat vertreten sind in der neuen Legislaturperiode Dirk Musfeldt (Grüne), Jörg Prick (CDU), Annette Spremberg, Sigrun Stoellger und Dalal Saleh (alle SPD). Die Verabschiedung dieser Mitglieder nahm Langrehr vor und dankte ihnen – vor allem Saleh. „Sie war die erste Migrantin im Ortsrat Kaltenweide“, sagte Langrehr über seine Parteikollegin – eine Palästinenserin.
Als eine seiner ersten Amtshandlungen beschloss der neue Ortsrat einen Zuschuss von 500 Euro für die Jugendfeuerwehr Kaltenweide. Apropos Feuerwehr: Im Februar sollen in Kaltenweide ein neuer Ortsbrandmeister und der stellvertretende Ortsbrandmeister gewählt werden. Da vor der Sitzung des Feuerschutzausschusses noch der Ortsrat zustimmen muss, dürfte das in der nächsten Sitzung dieses Gremiums im Dezember oder Januar geschehen.

Von Stephan Hartung

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