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Rennofen röstet künftig Würstchen

Langenhagen Rennofen röstet künftig Würstchen

Der Mineraloge Klaus-Peter Burgath hat jetzt bei der Naturkundlichen Vereinigung Langenhagen (NVL) am Wasserturm gezeigt, wie aufwendig es früher war, Eisen aus Eisenerz zu gewinnen.

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Die Naturkundliche Vereinigung zeigt am Wasserturm, wie man mit einem Rennofen Eisen aus Raseneisenstein gewinnt.

Quelle: Isabell Rollenhagen

Langenhagen. In einem sogenannten Rennofen, den die NVL bereits vor einigen Wochen gebaut und ausprobiert hatte, verhüttete er Raseneisenerz aus den sumpfigen Böden der Wietzeaue. Bei dem Prozess wird das Gestein mit Holzkohle erhitzt. In dem schachtartigen Ofen entstehen Temperaturen von mehr als 1000 Grad. Die Eisengewinnung ist sehr zeitaufwendig: Gute zwölf Stunden dauert es, bis eine geringe Menge Eisen erzeugt ist. Deshalb hatte Burgath bereits am Vormittag die erste Schicht aus Raseneisenstein und Holzkohle angefeuert. Und erst am nächsten Tag kann der Ofen geöffnet und das Ergebnis betrachtet werden.Indes - er wird offenbar zu heiß.

Der Rennofen, den der NVL aus einem Terrakottatopf und Lehm gebaut hat, soll trotzdem am Wasserturm stehen bleiben. Burgath hat auch schon eine anderweitige Verwendung dafür vorgeschlagen: „Man kann ja ein Rost auf die Öffnung legen und dann Würstchen damit grillen.“

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