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RepairTreff hilft allen Bedürftigen

Langenhagen RepairTreff hilft allen Bedürftigen

Etwa 45 Laptops und Computer sind dem RepairTreff Langenhagen gespendet worden. Zudem erhält der Verein immer mehr Unterstützung örtlicher Unternehmen. Deshalb sollen künftig aufbereitete Fahrräder und Computer auch an bedürftige Langenhagener weitergegeben werden.

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Uwe Guelke (Zweiter von links) kümmert sich mit dem RepairTreff darum, gespendete Fahrräder zu reparieren.

Quelle: Rebekka Neander

Langenhagen. Ein halbes Jahr nach Gründung des Vereins wächst der Zuspruch des RepairTreffs scheinbar unaufhaltsam weiter: Durch einen persönlichen Kontakt wurden dem Verein nun 20 Laptops sowie 25 Computer gespendet. Alle Geräte werden nun unter der Federführung von Torsten Binde mit dem frei zugänglichen Betriebssystem Linux ausgestattet. „Danach gehen die mobilen Geräte überwiegend in die städtischen Flüchtlingsunterkünfte“, sagte Vereinsvorsitzender Uwe Guelke jetzt auf Nachfrage. Mithilfe der Computer soll der ehrenamtlich organisierte Deutschunterricht für die Neu-Langenhagener unterstützt werden.

„Die Rechner, die wir mit Tastatur und Maus, aber ohne Monitor bekommen haben, wollen wir dann aber gezielt auch an bedürftige Langenhagener Familien abgeben“, sagte Guelke. Gleiches wolle er in Absprache mit der Stadt für die Fahrräder einführen, die seit der von der Integrationsbeauftragten Justyna Scharlé ins Leben gerufenen Spendenaktion unablässig dem RepairTreff übergeben werden. „Wir haben jetzt auch die Fahrradwerkstatt des Vereins für Sozialarbeit im Haus der Jugend auf deren Bitten geräumt und noch vor Weihnachten rund 20 Räder an Geflüchtete abgegeben.“ Guelke dankt in diesem Zusammenhang und nach Monaten des Schraubens vor allem dem Team um Peter Lenk, ohne das „das alles gar nicht möglich gewesen wäre“.

Am 16. Januar erwartet der Verein besondere Unterstützung: Ebenfalls durch einen persönlichen Kontakt im Vereinsumfeld hat der Paketdienstleister UPS den RepairTreff entdeckt. Sieben Mitarbeiter haben sich für den Sonnabend zum Schrauben an gespendeten Fahrrädern angesagt.

Zudem wächst die Liste der örtlichen Unternehmen, die sich dauerhaft engagieren wollen - auch wenn der Verein weiterhin auf die Anerkennung der Gemeinnützigkeit warten muss. So wird ein örtlicher Einzelhändler künftig Material für die Fahrradaufbereitung stellen. Ein Gastronom möchte die Arbeit finanziell fördern.

Der nächste Aktionstag startet am Sonnabend, 6. Februar, im Mehrgenerationenhaus.

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