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Berufsorientierung wird groß geschrieben

Langenhagen Berufsorientierung wird groß geschrieben

Bei einem Tag der offenen Tür hat sich die Langenhagener Robert-Koch-Schule (RKS) Grundschülern und deren Eltern vorgestellt, die auf der Suche nach der richtigen weiterführenden Schule für ihr Kind sind.

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Die Profilklasse Musik demonstriert ihr Können mit Gesang und Instrumenten auf der Bühne.

Quelle: Thomas Böger

Langenhagen. Bei dem Tag der offenen Tür stellten alle Fachbereiche der Realschule ihre Unterrichtsinhalte dar. Vier Profilklassen bietet die Schule an. Eine hat zusätzliche Stunden in den naturwissenschaftlichen Fächern, andere in Musik, Kunst oder Sport. In letzterer wird man zum Schulsportassistenten ausgebildet, einer Vorstufe zum Jugendgruppenleiter.

Die Besucher bekamen dabei aber auch Einblicke in andere Fächer, zum Beispiel Englisch: In einem Sketch präsentierten Fünftklässler zahlreiche Ausreden, warum sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht hatten. Etwas ältere Schüler versuchten, mit einer Mischung aus Backpulver, Essig und Lebensmittelfarbe einen Vulkan ausbrechen zu lassen, und in der Technik-AG programmieren Schüler von der 8. Klasse an kleine Roboter, deren Fähigkeiten sie den Besuchern demonstrierten.

Einen besonderen Stellenwert genießt die Schulsanitäter-AG, der mehr als 30 Jungen und Mädchen angehören und laut ihrem Leiter Torben Borg „die stärkste AG der Schule“ ist. Beide Gruppen, Anfänger wie Fortgeschrittene, haben sich schon erfolgreich an Wettbewerben auf Regionsebene beteiligt. Schülern ist ein Platz sicher

Die wichtigste Aufgabe der Realschule ist laut Konrektor Jörg Rettig jedoch die Berufsorientierung. Dazu müssen die Schüler unter anderem zwei jeweils zweiwöchige Praktika absolvieren. „Berufsorientierung wird bei uns groß geschrieben“, verkündete denn auch ein Transparent an einer Flurwand. Wer sein Kind in der Realschule anmelde, könne sicher sein, auch einen Platz zu bekommen, nannte Rettig als einen Vorteil seiner Schule. Auslosungen unter den Bewerbern gebe es dort nicht.

Ebenfalls als positiv bewertet der Konrektor, dass die Robert-Koch-Schule eine Halbtagsschule ist: „Die Kinder können am Nachmittag individuell betreut werden; sie müssen nicht in der Schule bleiben“, sagt er. Außerdem gebe es weitgehend „homogene Leistungsgruppen“, begleitet nur von einer Binnendifferenzierung des Unterrichts im Klassenverband.

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