Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Pokal kommt noch per Post aus China

Langenhagen Pokal kommt noch per Post aus China

Die Robocup-AG des Gymnasiums Langenhagen ist aus Shanghai zurück. Sie hat das Finale der Weltmeisterschaft erreicht und einen Sonderpreis gewonnen. Allerdings ging der kleine Roboter namens Jack Sparrow verloren - der kommt jetzt per Post aus China.

Voriger Artikel
Stadt bleibt auf Sesseln sitzen
Nächster Artikel
Schulenburger Schützen feiern

Zusammen mit ihren Lehrern Torsten Hoch (hinten, Mitte) und Tanja Wernicke (rechts) sind die erfolgreichen Schüler von der Weltmeisterschaft heimgekehrt.

Quelle: Stephan Hartung

Langenhagen. Sie haben einen Sonderpreis und eine vordere Platzierung ergattert - aber auch etwas verloren: Jack Sparrow ist weg. Er wird vermisst. Irgendwo in China. Gemeint ist nicht der Kapitän aus dem Piratenfilm „Fluch der Karibik“, sondern der kleine Roboter namens Jack Sparrow, der die Hauptfigur ist in der Ausrüstung der Robocup-AG des Gymnasiums Langenhagen.

Nach rund zwei Wochen kehrten die Schüler, Betreuer und Lehrer aus China zurück. Als amtierender deutscher Meister hatten sie im Reich der Mitte an der Weltmeisterschaft teilgenommen. Beim Transfer zum Veranstaltungsort zum Hotel passierte es dann: Ein Koffer blieb auf der Strecke, darin befand sich auch der tanzende Roboter-Pirat.

Trotzdem hatten die Gymnasiasten bei ihrer 24-stündigen Rückreise, die von Shanghai über Dubai und Hamburg nach Langenhagen führte, einen besonderen Erfolg im Gepäck: Unter 15 Mannschaften der verschiedenen Kontinente setzten sie sich in der Kategorie „Dance Primary“ bis ins Finale durch. Damit ist ihnen ein Platz unter den besten sechs Teams auf jeden Fall sicher. „Unser Ziel war es, unter den ersten Zehn zu landen. Damit wurden unseren Erwartungen noch übertroffen“, sagte Ricarda Meyer voller Freude für sich und ihre Mitschüler.

Das genaue Resultat kennen die Langenhagener noch nicht, weil sie schon vor der Siegerehrung aufbrechen mussten, um nicht ihr Flugzeug zu verpassen. „Was wir aber schon wissen, ist, dass wir auf den Rängen drei bis sechs eingelaufen sind“, sagte Tanja Wernicke. Was die Schüler aber schon vor ihrer Abreise erfahren haben: Der Sonderpreis für die beste Verwendung von Sensoren gehört ihnen, in dieser Kategorie sind sie also Weltmeister.

Wernicke begleitete zusammen mit den Lehrern Torsten Hoch und Thorsten Behrens sowie mit den Betreuern Felix Przesdzink und Victoria Intze die Schüler. Insgesamt kostete der Aufenthalt rund 17.000 Euro. Mehr als die Hälfte konnte der Gymnasium-Tross dank Spenden vom Wirtschaftsklub sowie von der MTU, der Stiftung Niedersachsenmetall, dem CCL-Management und dem Flughafen decken.

In den nächsten Tagen, so hoffen die Langenhagener, erhalten sie ein Paket aus China. Der Inhalt: mit Sicherheit der Pokal für die Sonderwertung - und hoffentlich auch Jack Sparrow.

von Stephan Hartung

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Schulzentrum Langenhagen

Nahezu vollständig müssen das Gymnasium und ein Teil der IGS abgerissen und neu gebaut werden, weil der Brandschutz nicht gewährleistet ist. Mehr zum Schulzentrum Langenhagen lesen Sie hier. mehr