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Ortsrat stimmt für neues Bauland

Godshorn Ortsrat stimmt für neues Bauland

Neues Bauland möchte der Ortsrat Godshorn schaffen: Mit einstimmigem Beschluss beauftragte das Gremium die Verwaltung deshalb, für die Grundstücke nördlich der Hermannsburger Straße einen neuen Bebauungsplan zu erstellen.

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Der Ortsrat spricht sich für eine rückwärtige Bebauung aus.

Quelle: Symbolbild

Godshorn. „Anwohner der Hermannsburger Straße haben den Wunsch einer weiteren Bebauung an uns herangetragen“, sagte Ulrich Weyel (SPD) während der Sitzung am Dienstagabend im Dorfgemeinschaftshaus. Diesem Vorhaben wolle sich kein Kommunalpolitiker verschließen, fügte er hinzu und verwies auf entsprechende Gespräche mit der CDU-Fraktion und Bernd Juhrig (BBL). Zunächst wollten die Kommunalpolitiker den jetzt geltenden Bebauungsplan ändern lassen. Das aber ist nach Aussage von Ortsratsbetreuerin Regine von der Haar nicht möglich: „Das vom Ortsrat gewünschte Gebiet gehört nicht zum Geltungsbereich, dafür gibt es gar keinen Bebauungsplan“, sagte sie in der Sitzung.

Ihr Vorschlag: Die Politiker sollten sich für die Aufstellung eines neuen Plans einsetzen. „Wenn die Anwohner eine Wohnbebauung wünschen, sollten wir das auch ermöglichen“, sagte Ortsbürgermeister Willi Minne. Ulrich Müller (CDU) betonte, es müsse auch künftig gleiches Recht für alle gelten. „Wenn also die Anlieger anderer Straßen ihre Grundstücke im hinteren Bereich erschließen und bebauen wollen, dann müssen wir das auch genehmigen.“ Ohne Gegenstimme passierte der Vorschlag für einen neuen B-Plan deshalb das Gremium, das zum letzten Mal in dieser Konstellation tagte. Am Dienstag, 15. November, konstituiert sich der neue Ortsrat ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus.

Über den Ortsratsbeschluss werden nun in den nächsten Wochen der Stadtplanungs- und Umweltausschuss sowie der Rat diskutieren und entscheiden. In der Debatte wird sicherlich eine Rolle spielen, dass das gesamte Gebiet zwischen Langenhagener Straße, Lohkamp und Hermannsburger Straße im geänderten Flächennutzungsplan der Stadt als Erwartungsland für Neubauten mit dem Ziel für kommunales Bauland ausgewiesen ist. Darin hatte die Verwaltung seinerzeit – bei der Planung und Erschließung des Lohkamps – unter anderem festgelegt, dass südlich der Langenhagener Straße ein Lärmschutzwall die künftigen Bewohner vor dem Geräuschpegel schützen soll. Zwischen den Häusern und dem Wall soll der bestehende Radweg weitergeführt werden. Eine Erschließung der neuen Häuser würde demnach über die Langenhagener Straße erfolgen, und nicht, wie bei rückwärtiger Bebauung notwendig, von der Straße Alt-Godshorn aus.

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