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Schwimmverein stützt GmbH in Godshorn

Langenhagen Schwimmverein stützt GmbH in Godshorn

Der SV Langenhagen hat in seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung die Übernahme aller Gesellschaftsanteile am Hallenfreibad gebilligt. Stefan Otte, Vereinsvorsitzender und Geschäftsführer im Hallenfreibad zugleich, kündigt für Ende Oktober Neustrukturierungen im Hallenbad an.

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Der SV Langenhagen hat dem Vorstand den Rücken gestärkt zur Übernahme aller Anteile an der Hallenfreibad GmbH.

Quelle: Neander (Archiv)

Langenhagen. "Ich bin sehr zufrieden, dass sich so viele Mitglieder für den Verein interessieren und zu dieser Sitzung gekommen sind." Stefan Otte, der sowohl Vorsitzender des SV Langenhagens ist als auch Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des Hallenfreibades, zeigt sich wenige Tage nach der Sitzung durchaus erleichtert. Die 23 erschienenen stimmberechtigten Mitglieder ("normalerweise kommen nur sechs") hätten sich von ihm über die mit Hilfe einer privaten Spende finanzierten Übernahme aller Anteile informieren lassen und danach "etwa eine Stunde interessiert und konstruktiv" diskutiert.

Die Mitglieder hätten sich vor allem erkundigt, ob Vereinsvermögen dafür eingesetzt worden sei, was Otte mit Hinweis auf den Spender verneinte. Otte habe in der Sitzung einmal mehr betont, dass die nun aus der Gesellschaft ausgeschiedenen übrigen Schwimm-Vereine der Stadt weiterhin das Bad in vereinbarter Weise nutzten. Die Übernahme sei erfolgt, um den "Schwimmsport weiterhin reibungslos" in Langenhagen fortführen zu können bis zur Eröffnung des neuen Schwimmbades in der Kernstadt. Spekulationen zu einer Weiterführung zumindest des Freibades im kommenden Jahr erteilte Otte eine Absage.

Auf Nachfrage dieser Zeitung berichtete Otte am Freitag, dass die Gesellschaft derzeit durch einen von dem Spender ebenfalls unentgeltlich zur Verfügung gestellten Berater weiterhin auf "defizitäre Bereiche" hin untersucht werde, um die drohende Insolvenz abzuwenden. Otte kündigte an, noch im Oktober die Öffentlichkeit über notwendige Umstrukturierungen zu informieren. Ende des Jahres sollen dann Gespräche mit der Stadt über einen etwaigen Zuschuss für die restlichen Betriebsmonate folgen.

Von Rebekka Neander

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