Ob Musiktreff oder Antikmarkt, ob Tanz in den Mai oder Stadtfest: Viele Veranstaltungen hat Sachs entwickelt und über Jahre begleitet. „Wir haben sehr viel Positives bewegt“, sagte denn auch Robert Peter Meyer, der über Jahre im Vorstand der CCL-Werbegemeinschaft mitgearbeitet hat. Für die Vorhaben habe sich Sachs oft die Tage und Nächte um die Ohren geschlagen, mit dem Ziel, das CCL nach vorn zu bringen.
Gleichwohl sei Sachs ein Mensch mit Ecken und Kanten, der seine Meinung geradeheraus sage. „Das hat die Mehrheit verstanden, zumal seine Kritik meist angebracht war“, sagte der Geschäftsmann. Dem Dank schloss sich auch Klaus Breden, neuer Vorsitzender der Werbegemeinschaft, an. „Viele Dinge hat Günter Sachs richtig gut gemacht, aber manches nicht immer gut verkauft“, sagte er und wünschte seinem im Januar gewählten Vorstandsteam, dass alle die konstruktive Arbeit der vergangenen Wochen fortsetzten. „Wenn sich alle bewegen, bleibt keiner im Regen stehen“, meinte Breden mit Blick auf Querelen des vergangenen Jahres, die dank zahlreicher Gespräche beendet seien.
„Mehr Freude als Frust“, so beschrieb Sachs die vergangenen 25 Jahre an der Spitze der CCL-Werbegemeinschaft. Als schönstes Erlebnis bezeichnete er einen Musiktreff mit Dave Dudley – der zufällig an Sachs’ Geburtstag veranstlatet wurde. Aber auch die zahlreichen Varieté-Abende zählten für den Langenhagener zu den guten Erinnerungen. Sachs will die Hände aber nicht in den Schoß legen. In Zukunft wolle er sich im Stadtmarketingverein, als Organisator der CCL-Märkte, als Markthallen-Manager und im Godshorner Kulturring betätigen.
von Antje Bismark
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