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Schilder sollen Renntag-Besucher an Pfingsten lotsen

Langenhagen Schilder sollen Renntag-Besucher an Pfingsten lotsen

Aus dem Verkehrschaos am Ostermontag haben Rennverein und Polizei in Langenhagen gelernt: Besucher des Renntages am Pfingstmontag sollen Ausweichparkplätze und Shuttlebusse nutzen.

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Im Auftrag des Rennvereins hat Torsten Jüngling (rechts) diesmal 50 statt bislang 25 Hinweisschilder auf die Ausweichparkplätze am CCL angefertigt. Mit dem Kontaktbeamten Rolf Brose testet er die Standorte.

Quelle: Neander

Langenhagen. Die Besucher sollen, wenn möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen oder frühzeitig die Ausweichparkplätze im Langenhagener Stadtzentrum anfahren. Darum bitten Rennverein, Polizei und die Stadtverwaltung Langenhagen. Traditionellerweise gehören jene Renntage, die wegen eines Feiertages auf einen Montag fallen, zu den besucherstärksten der Saison. Dies hatte am Ostermontag, dem Saisonauftakt auf der Neuen Bult mit einem Rekord von 22 700 Besuchern, zu einem Verkehrschaos geführt.

Zusätzlich zu den etwa 2300 Stellplätzen am und auf dem Rennbahngelände werden im Stadtzentrum zwischen Schützenstraße und Konrad-Adenauer-Straße noch einmal circa 900 Parkplätze als Ausweichmöglichkeit ausgewiesen.

Der Rennverein hat überdies zu dem ohnehin an jedem Renntag eingesetzten Shuttlebus vom Stadtzentrum zur Neuen Bult ein zweites Fahrzeug bei der RegioBus angefordert. Diese Busse pendeln während des gesamten Nachmittages alle 15 Minuten zwischen Rennbahn und Parkplätzen. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist und bereits einen Fahrschein besitzt, kann mit diesem auch den Shuttlebus nutzen. Alle anderen müssen ein Kurzstreckenticket für jede Fahrt lösen.

Um einen Rückstau vom Rennbahngelände frühzeitig zu verhindern, müssen Autofahrer nicht bei der Einfahrt auf den Rennbahn-Parkplatz ihr Nutzungsentgelt entrichten. Sie werden erst beim Erreichen des tatsächlichen Standplatzes abkassiert.

Die vom Rennverein beauftragte Wach- und Schließgesellschaft setzt dafür am Pfingstmontag entsprechend mehr Personal ein. Wartezeiten an den Wettschaltern will der Rennverein darüber hinaus mithilfe von 20 zusätzlich geöffneten Kassen verhindern.

Am Ostermontag hatte die Polizei wegen eines zu großen Rückstaus von der Rennbahn bis zur Autobahn 2 schließlich die Theodor-Heuss-Straße sperren müssen. Alle Besucher wurden auf die Ausweichparkplätze am CCL geleitet. Damit auch auswärtige Besucher diese schnell finden können, hat das vom Rennverein beauftragte Unternehmen Visio Werbetechnik in Kaltenweide jetzt 50 statt der bisher 25 Hinweisschilder angefertigt. Sie werden am Sonntagabend im Stadtgebiet aufgestellt. Die Stadtverwaltung will mit einer frühzeitigen Kontrolle des ruhenden Verkehrs Behinderungen vermeiden.

Noch einmal, schätzt Rennbahnsprecherin Susanne Born, wird es einen solchen Aufwand jedoch nicht geben. „Der Ansturm am Ostermontag war wegen einer Verkettung vieler Faktoren eine absolute Ausnahme.“ Für Pfingstmontag rechnet der Rennverein mit circa 15 000 Besuchern, 2000 mehr als im Durchschnitt.

nea

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