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Schönheitskur für die Kernstadt

Langenhagen Schönheitskur für die Kernstadt

Dringenden Handlungsbedarf sehen Gutachter und Verwaltung bei der nördlichen Kernstadt - sie empfehlen eine umfassende Sanierung, die sich über ein Jahrzehnt ziehen und bis zu zwölf Millionen Euro kosten soll.

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In Langenhagen gibt es reichlich Sanierungsbedarf, sagen Gutachter. Am S-Bahnhof Pferdemarkt gibt es zudem zu wenige Parkplätze.

Quelle: Sven Warnecke (Archiv)

Langenhagen. Der Bereich entlang der Walsroder Straße zwischen den Elisabetharkaden und dem Reuterdamm weist gleich mehrere Defizite auf: So leidet das Areal unter einer hohen Verkehrsdichte und dem Flugverkehr, am S-Bahnhof Pferdemarkt gibt es zu wenig Parkplätze, und die Bahnhofstraße gilt als unangemessen gestaltet. Zudem besteht an vielen Gebäuden ein erheblicher Instandsetzungs- und Modernisierungsbedarf. Aus den Voruntersuchungen ergibt sich weiterhin, dass einerseits Geschäfte wie ein Nahversorger für den Norden der Stadt fehlen, andererseits aber Leerstand an Geschäften besteht. Baulücken und störende Bauteile belasten außerdem das Stadtbild.

Angesichts dieser Ergebnisse, die sich unter anderem aus einer Bürgerbeteiligung ergeben haben, schlagen das beauftragte Stadtplanungsbüro und die Verwaltung jetzt dem Rat vor, dass Langenhagen diesen Bereich in das Städtebauförderungsprogramm aufnehmen lassen soll. In einer Drucksache geben die Akteure zugleich den Rahmen vor: Demnach erstreckt sich die Sanierung über einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren, die erste grobe Kostenschätzung geht von zwölf Millionen Euro aus. Diese aber müsste Langenhagen nicht allein tragen: Bis zu acht Millionen Euro könnten, bei einem positiven Bescheid, aus dem Förderprogramm fließen.

Das jetzt erstellte Konzept umfasst ganz unterschiedliche Projekte. Dazu gehört der Ausbau und die Sanierung der Hermann-Löns-Schule zu einer inklusiven Gesamtschule ebenso wie die Wiederbelebung des Norta-Geländes zu einem Standort für Versorgung, Dienstleistung und Wohnen oder die Aufwertung von Flächen entlang der Walsroder und der Bahnhofsstraße.

Über den Vorschlag der Verwaltung diskutiert der Stadtplanungs- und Umweltausschuss in seiner Sitzung am Dienstag, 23. September, ab 17.45 Uhr im Rathaus. Vor und nach der Beratung können Einwohner ihre Fragen stellen.

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