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RKS bildet Schulsportassistenten aus

Langenhagen RKS bildet Schulsportassistenten aus

Vier intensive Tage haben die Schüler der Robert-Koch-Schule hinter sich - und dürfen sich nun stolz Schulsportassistenten nennen. Dabei lernten sie einige Spiele kennen und als Übungsleiter Verantwortung zu tragen. Profitieren sollen dabei die Sportlehrer und die Mitschüler auf dem Pausenhof.

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Nach vier Tagen intensiver Ausbildung durch den Regionssportbund sind die Schüler der RKS-Sportklasse nun Schulsportassistenten.

Quelle: Oehlschläger

Langenhagen. Der Name ist bei der Sportklasse Programm: Die 31 Schüler der Robert-Koch-Schule haben eine Wochenstunde mehr Sportunterricht als ihre Mitschüler und haben ihrem Klassenprofil entsprechend nun den nächsten Schritt gemacht. Diana Ringwelsky und Jörg Beismann vom Regionssportbund haben die Sechstklässler nun im zweitägigen praktischen Teil zu Schulsportassistenten ausgebildet. Die ebenso umfangreiche Theorie hatten die Jungen und Mädchen bereits zuvor mit Lehrerin Maya Raschke behandelt.

"In erster Linie geht es darum, dass die Kinder lernen, Spiele anzuleiten", erklärt Raschke. Doch auch, wie man sich bei Konflikten vorbildlich verhält, respektvoll miteinander umgeht und Verantwortung übernimmt, sei an die Schüler vermittelt worden. So könnten die neuen Schulsportassistenten nun unter Aufsicht einer Lehrkraft eine AG oder ein Spiel im regulären Sportunterricht anleiten sowie Spiele während der Pausen anbieten, sagt Raschke.

"Die Kinder hatten Spaß und waren engagiert dabei", resümiert sie die vergangenen Ausbildungstage. "Manche haben sich sogar eigene Spiele ausgedacht." So zum Beispiel die 12-Jährige Tabea. Sie schlug vor, Quizbasketball zu spielen. Dabei stehen sich zwei Mannschaften jeweils in einer Reihe vor dem Korb gegenüber und müssen zunächst eine Frage beantworten. Wer sich clever angestellt hat und als erstes die richtige Antwort weiß, darf auf den Korb werfen, um einen Punkt zu erzielen. So vereinen sich Cleverness und technisches Geschick in einem Spiel. "Die Spiele haben viel Spaß gemacht", sagt Tabea. Sie will sich auch künftig in ihrer neuen Rolle als Schulsportassistentin im Unterricht einbringen. "Wenn ich Frau Raschke helfe, kann ich das nutzen", sagt die Zwölfjährige.

Von Nils Oehlschläger

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