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Schüler haben viele Chancen

Langenhagen Schüler haben viele Chancen

Die Robert-Koch-Schule wagt ein Pilotprojekt. Absolventen sollen über die Möglichkeiten informiert werden, die sie mit einem erweiterten Sekundarabschluss I haben. Zwischen berufsausbildenden Maßnahmen und weiterführenden Schulen stellten vier Gastredner zum Auftakt unterschiedliche Modelle vor.

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Die Referenten Ingrid Schlender-Rühs (von links), Susanne Dörre, Sven Schickerling und Friedrich-Wilhelm Gieseke informierten die Schüler darüber, welche beruflichen und schulischen Möglichkeiten ihnen offenstehen.

Quelle: Feininger

Langenhagen. „Wir konzentrieren uns heute auf eure schulische berufliche Ausbildung“, eröffnet Thomas Kelber, Schulleiter der Robert-Koch-Schule (RKS), die Veranstaltung. Für die etwa 120 künftigen Absolventen sei es wichtig, Entscheidungen treffen zu können, wenn sie in ihre Zukunft blicken. Vier Vortragende präsentierten ihnen unterschiedliche Wege.

Mit dem Profil Gesundheit und Soziales sei die Alice-Salomon-Schule der Studiendirektorin Ingrid Schlender-Rühs zufolge die „traditionelle Ausbildungsschule für alle medizinischen Berufe“. Interessenten dieses Schwerpunkts können dort aus sechs Schulformen zu wählen. Es sei wichtig, sich genau über den entsprechenden Zweig zu informieren, da anschließend nicht alle allgemeinen Gymnasien besucht werden könnten, gibt Schlender-Rühs zu bedenken. Die Informationstage finden im Januar statt und können unter www.asbbs.de im Internet abgerufen werden.

Sven Schickerling, Koordinator der Sekundarstufe II, repräsentierte die IGS Langenhagen. Absolventen der RKS können dort das Abitur sowie ihr Fachabitur absolvieren. Jährlich kommen 20 bis 30 Schüler der RKS an die Schule, von denen wiederum etwa 90 Prozent den Abschluss schaffen, schätzt er. Die Gründe für ein Nichtbestehen, seien häufig ähnlich. „Je schlechter der Sek-I-Abschluss ist, desto mehr muss man tun“, warnt er vor einem Leistungsabfall. Besonders die Naturwissenschaften und eine zweite Fremdsprache erfordern viel Arbeit. „Man sollte Spaß an der Schule haben und wissbegierig sein“, fasst er zusammen. Die Informationsveranstaltung an der IGS ist für Donnerstag, 24. November, um 18.30 Uhr geplant.

Susanne Dörre von der Hannah-Arendt-Schule empfiehlt den „Königsweg“ einer Berufsausbildung nach dem Haupt- oder Realschulabschluss. Der Grund scheint einleuchtend: „Mit einem schlechten Abitur konkurriert man mit den guten Realschulabschlüssen um die Ausbildungsplätze.“ Die Schule eigne sich für Schüler, die das Feld Wirtschaft, Recht und Verwaltung oder eine Polizeilaufbahn anstreben. Im Januar finden Infotage statt, die Termine können der Homepage unter www.hannah-arendt-schule.de entnommen werden.

„Viele zeigen mehr Engagement bei der Wahl ihres Handys als ihres Bildungswegs“, meint Friedrich-Wilhelm Gieseke, Studiendirektor der Otto-Brenner-Schule mit Schwerpunkt auf technischen Bereichen. An der Schule führen Schüler unter anderem technische Projekte durch und präsentieren die Konstruktionen auf Messen. Ein Fachstudium nach der Schullaufbahn ist vielversprechend, wirbt er. Von denen, die das Studium anstreben, bestehen es Gieseke zufolge 
92 Prozent. Die Infoveranstaltung ist am Mittwoch, 11. Januar, um 
18 Uhr. Weitere Infos unter www.bbs-me.de im Internet.

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Von Anna Feininger

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