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Schüler lernen in Derry

Langenhagen Schüler lernen in Derry

An einem besonderen Projekt haben jetzt 19 Schüler der Integrierten Gesamtschule Langenhagen (IGS) teilgenommen. Sie reisten zum Schüleraustausch nach Nordirland und absolvierten dort zugleich ein Praktikum.

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Die Pädagoginnen Martina Jelitko (vorn links) und Isabel Wagemann-Steidel besuchen mit den Schülern Nordirland.
Jarolim-Vormeier

Quelle: Jarolim-Vormeier

Langenhagen. Den üblichen Schüleraustausch mit Schulen etwa in Frankreich oder Polen gibt es an der IGS schon länger. Aber ein Schulbesuch gekoppelt mit einem Praktikum im Ausland ist für die Schüler aus der Flughafenstadt ein Novum. Zehn Tage lang waren die Zehntklässler am St. Columb’s College in Derry und der Strabane Academy in Strabane, etwa 25 Kilometer südwestlich von Derry, zu Gast. „Die Wiedersehensfreude war groß, denn die Schüler kannten ihre Partner schon vom Besuch im vorweihnachtlichen Langenhagen“, sagte Isabel Wagemann-Steidel, Fachbereichsleiterin Fremdsprachen.

Die 15- bis 16-Jährigen schnupperten dort in Berufe, die zuvor von den Partnerschulen ausgesucht wurden: Die Jugendlichen waren tätig als Fotograf, Journalist, IT-Fachmann, Verkäufer in einer Drogerie oder befassten sich mit der Herstellung von Robotern am Fließband. Die Pädagoginnen Martina Jelitko und Isabel Wagemann-Steidel besuchten die Schüler an ihrem Arbeitsplatz. Alle arbeiteten erstmals in englischsprachiger Umgebung. „Das war genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Und Englisch war kein Problem“, sagte ein Schüler.

Neben der Praxis kümmerten sich die Schüler auch um den Vergleich des dualen Ausbildungssystems und der Berufschancen in Nordirland und in Deutschland. Außerdem beschäftigten sich die Gruppen mit den Themen Arbeitsethik und auch Arbeitslosigkeit. Gemeinsame Ausflüge wie an den Giant’s Causeway, die besondere Basaltküste, standen ebenfalls auf dem Programm. Die Lehrerinnen lobten die schnelle Eingewöhnung in das fremde Land. Einen kulturellen Unterschied haben die Schüler auch festgestellt: Die Lunchboxen seien viel größer als in der Heimat. Und: Dunkles Brot sei nicht zu bekommen. Am Ende des zehntägigen Besuchs stand trotz des Sturms und Regens in Nordirland eine positive Bilanz.

Eine Präsentation der Gesamtergebnisse erfolgt am Tag der offenen Tür am Sonnabend, 5. März, von 9 bis 13 Uhr an der IGS.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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