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Schützen schießen nun digital

Engelbostel Schützen schießen nun digital

Der Schützenverein Engelbostel ist jetzt modern: Er hat seine alte Seilzug-Technik durch eine moderne digitale Anlage ersetzt. Die Kosten lagen bei 12.000 Euro, mit Spenden konnte der Schützenverein davon 9.000 Euro abdecken. Auch ihr Luftgewehrstand soll in rund fünf Jahren eine Digitaltechnik erhalten.

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Joachim Brandt (vorn, von links), Gudrun Mennecke und Mirko Heuer lassen sich von Rolf Vogt (links) und Ralf Wagner die digitale Kleinkaliber-Schießanlage erklären.

Quelle: Hartung

Langenhagen. „Die Seilzug-Technik unseres Kleinkaliberstandes war 30 Jahre alt und sehr fehlerhaft“, berichtet Vereinsvorsitzender Rolf Vogt. Eine Reparatur stellte mangels vorhandener Ersatzteile keine Alternative dar, daher entschlossen sich die Schützen für den Umbau ihres Standes. Eingebaut wurde eine Anlage der Firma Meyton mit digitaler Auswertung.

Bereits beim Königsschießen im April konnte die Anlage erstmals genutzt werden. Jetzt folgte am Sonntag die offizielle Präsentation - mit dabei der Chef des Regionssportbundes Joachim Brandt, Bürgermeister Mirko Heuer und Engelbostels Ortsbürgermeisterin Gudrun Mennecke. Sie durften auf die Scheiben schießen und anschließend ihr Ergebnis auf einem kleinen Monitor begutachten. Fehlermeldung ausgeschlossen.

Im Januar hatte sich der Schützenverein für den Bau einer Digitalanlage ausgesprochen - die große Mehrheit der Mitglieder befürwortete dies bei der Jahresversammlung. Im Anschluss ana- lysierte Schießsportleiter Ralf Wagner den Markt und wertete die Anbieter aus. „Er hat nach einer aufwendigen Recherche die Angebote eingeholt“, sagt Vogt. „Zunächst gab es bei uns aber etwas Ernüchterung angesichts der Preise.“

Unterm Strich entstanden Kosten von 12 000 Euro, mit Spenden konnte der Schützenverein davon 9000 Euro abdecken. Die verbliebenen 3000 Euro muss der Verein in den nächsten Jahren abtragen. Dass dieser überschaubare Restbetrag blieb, hänge auch mit dem großen Engagement der Mitglieder zusammen, lobt Vogt. Im Frühjahr werkelten sie Sonnabend für Sonnabend am Schießstand. Der Vereinschef schätzt die Arbeitsleistung auf etwa 800 Stunden.

Und die Schützen haben bereits weitere Pläne. Auch ihr Luftgewehrstand soll in rund fünf Jahren eine Digitaltechnik erhalten. Dass Heuer und Brandt mögliche Unterstützung nicht ablehnten, werden die Engelbosteler mit Wohlwollen registriert haben.

Von Stephan Hartung

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