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Schulen gewähren Einblicke

Langenhagen Schulen gewähren Einblicke

Die Langenhagener Stadtverwaltung hat Ratsmitglieder zu einer Bereisung eingeladen, um Einblicke zu gewähren. Zur Besichtigung standen dabei den Donnerstag über außer der IGS Süd auch die Adolf-Reichwein-Schule und die Robert-Koch-Realschule.

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Mascha Brandt (Dritte von rechts) und Steffi Kunath (Vierte von rechts) berichten von Primar- und Sekundarbereich der IGS Süd.p

Quelle: Stephan Hartung

Langenhagen. Plötzlich wurde ein verwaister Klassenraum in der IGS Süd zum Ort für politische Diskussionen: Sanierung? Abreißen und Neubau? Die entscheidende Frage ist aber, auf welchem Grundstück denn überhaupt? Wilhelm O. Behrens, Wolfgang Kuschel und Ulrike Jagau diskutierten heftig über die Zukunft der Schule an der Angerstraße.

Die Langenhagener Stadtverwaltung hatte gestern Ratsmitglieder, Mitglieder von Schul- und Kulturausschuss sowie vom Technischen Schulbauausschuss eingeladen, die IGS Süd, die Adolf-Reichwein-Schule und die Robert-Koch-Realschule zu besichtigen. Die jeweiligen Schulleiter führten die etwa 20 Besucher durch die Gebäude, erläuterten Schwachstellen und Wünsche für die Zukunft.

In der IGS Süd ist der Sanierungsbedarf hoch, da stellte sich die Frage von selbst: Gehen oder bleiben? Schulleiterin Mascha Brandt freute sich über die lebhafte Diskussion der Kommunalpolitiker. „Ich finde es toll, dass Sie uns helfen wollen und sich Gedanken machen. Aber ohne die Grundschule gehen wir hier auf keinen Fall weg“, sagte Brandt und erteilte damit Plänen für einen Neubau an anderer Stelle, der nur die IGS Süd betreffen würde, eine Absage. „Wir haben seit Jahren dafür gekämpft, dass wir Grundschule und weiterführende Schule an einem gemeinsamen Standort haben.“ Sie sprach von einem „Alleinstellungsmerkmal in Langenhagen, dass man von Klasse eins bis zehn nicht die Schule wechseln muss“.

Außer in der Robert-Koch-Schule, wo Schulleiter Thomas Kelber als Gastgeber die Räumlichkeiten zeigte, schaute die Gruppe auch in der Adolf-Reichwein-Schule vorbei. In der 1960 eröffneten Grundschule in Wiesenau berichtete Schulleiterin Bernadette Zettelmann den Zuhörern stolz von einem gut funktionierenden Ganztagsbereich. Pro Tag partizipieren rund 160 von insgesamt 250 Schülern am Nachmittagsangebot.

Nachholbedarf besteht laut Zettelmann jedoch im Bereich der Sporthalle. „Wir brauchen neue Umkleidekabinen und neue Duschen“, sagt die Schulleiterin. Außerdem seien die Fenster fast im gesamten Schulgebäude ein Problem. „Die aktuellen Fenster sind veraltet und lassen sich nur sehr schwer öffnen, es ist kaum Luftzirkulation möglich“, sagte die Schulleiterin.

Die Schulbereisung muss keine einmalige Aktion bleiben. Die Stadtverwaltung ist sich bewusst, dass es auch in anderen Schulen Baustellen gibt. „Vor den Sommerferien ist es schwer, noch einen Termin zu finden. Vielleicht machen wir das im Herbst wieder“, sagte die Erste Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch.

Von Stephan Hartung

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