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Schulsanierung dauert 29 Monate

Langenhagen Schulsanierung dauert 29 Monate

Nun könnte alles ganz schnell gehen: Die Hermann-Löns-Schule soll mit Zustimmung von Politik und Schulleitung im laufenden Unterrichtsbetrieb saniert werden. Das lässt sich die Stadt knapp 7,3 Millionen Euro kosten.

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Die Arbeiten an der Hermann-Löns-Schule sollen im laufenden Unterrichtsbetrieb stattfinden.

Quelle: Symbolbild

Langenhagen. Nach eingehender Prüfung sollen die zum Teil unter Denkmalschutz stehenden, stark sanierungsbedürftigen Gebäude an der Niedersachsenstraße für den Ganztagsschulbetrieb umgebaut werden. Dafür hat die Verwaltung nach Auskunft von Elke Thielmann-Dittert, Leiterin der städtischen Gebäudewirtschaft, die sogenannte Variante 1 ins Auge gefasst: Das Ziel sei, im laufenden Schulbetrieb zu sanieren, sagte sie am Donnerstag in der gemeinsamen Sitzung von Schul- und Stadtplanungsausschuss.

Deshalb habe sich die Verwaltung auch gegen die Varianten 2a und 2b entschieden, die das nicht zugelassen hätten. Die vorliegende Variante 3 hingegen sei aus städtebaulicher Sicht verworfen worden. „Kosten sind für die Entscheidung nicht ausschlaggebend gewesen“, sagte die Expertin. Das gelte auch für die Dauer der Arbeiten - schließlich ziehe sich Variante 1 mit 29 Monaten am längsten hin. Thielmann-Dittert warb um Zustimmung: Wenn Anfang 2016 mit der Planung begonnen werde, könne der Betrieb zum Schuljahr 2018/19 gestartet werden. Stadtbaurat Carsten Hettwer ergänzte, dass auch die in Variante 1 geplante neue Turnhalle maßgeblich gewesen sei.

Neben einer für den Ganztagsbetrieb notwendigen neuen Mensa soll es künftig in allen alten und neuen Geschossen der Gebäude Sanitärräume geben. Bei den Planungen seien auch die Themen Inklusion und Denkmalschutz des aus dem Jahr 1901 stammenden Altbaus berücksichtigt worden, ergänzte Thielmann-Dittert.

Ulrike Jagau von den Grünen wollte vor der Abstimmung wissen, ob es Untersuchungen gebe, ob die Hermann-Löns-Schule auch vierzügig bleibt. Das sei gegeben, antwortete Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch. „Wir wissen aber nicht, wie viele Flüchtlingskinder künftig schulisch versorgt werden müssen.“ Das müsse sich die Verwaltung für alle Schulstandorte anschauen, kündigte die Dezernentin an. Wolfgang Langrehr (SPD) sieht in dem Plan „ein Zeichen, dass der Fokus nicht nur auf dem Schulzentrum liegt“. Einmütig stimmten die Ausschüsse den Plänen der Verwaltung zu. Nun haben Rat und Verwaltungsausschuss übernächste Woche das letzte Wort.

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