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Reizgas-Unfall: Sechs Schüler kommen in Klink

Schulzentrum Langenhagen Reizgas-Unfall: Sechs Schüler kommen in Klink

Ein Schüler hat am Dienstagnachmittag versehentlich Reizgas in der Schule versprüht. Offenbar hatte er es mit einem Deo-Spray verwechselt. Ein Schultrakt wurde evakuiert, zwanzig Schüler klagten über Augenreizungen und Atemwegsbeschwerden - sechs von ihnen wurden in eine Klinik gebracht.

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Einsatzkräfte eilen ins Langenhagener Schulzentrum.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Am Schulzentrum Langenhagen ist am Dienstagnachmittag Alarm ausgelöst worden. Ein 16 Jahre alter Schüler der IGS hatte versehentlich Reizgas in einem Klassenraum versprüht. Nach eigenen Angaben hatte er die Dose, die er von einer Mitschülerin an sich genommen hatte, für ein Deo-Spray gehalten. Um 14.50 Uhr eilten Rettungskräfte in die Schule an der Konrad-Adenauer-Straße, da nach Auskunft der Langenhagener Polizei rund 20 Schüler über Augenreizungen und Atemwegsbeschwerden klagten. Fünf der Schüler wurden zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht. Ein weiterer 15-jähriger Schüler, der an Asthma leidet, muss zur weiteren Beobachtung vorerst dort bleiben, wie die Polizei mitteilte.

Alarm im Schulzentrum Langenhagen: Kinder sollen dort Reizgas versprüht haben.

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Wie IGS-Schulleiter Wolfgang Kuschel anschließend berichtete, hatte der Schüler des zehnten Jahrgangs bei einer Mitschülerin während des Unterrichts eine Sprühflasche mit Reizgas entdeckt und diese versehentlich für ein Deo-Spray gehalten. Doch nach einem Sprühstoß stellte sich der fatale Irrtum rasch heraus. Wie Kuschel weiter berichtete, versuchen darauf Lehrer und Schüler die Räume zu belüften. Doch dadurch verteilte sich das Reizgas zunächst noch stärker im Schultrakt.

Inzwischen läuft aber der Unterricht wieder regulär, berichtet Kuschel weiter. Der Schulleiter glaubt, dass der Schüler mit Sicherheit seine Lektion gelernt haben dürfte. "Er hat gesehen, was er angerichtet hat." Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.

Von Sven Warnecke/no

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