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Senioren im Alltag begleiten

Langenhagen Senioren im Alltag begleiten

Die Stadt Langenhagen und der KSG-Quartierstreff Wiesenau planen ein neues Projekt: Dort sollen Senioren begleitet werden.

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Claudia Koch (links) und Christel Kolossa-Saris freuen sich auf das Angebot zur Seniorenbegleitung.

Quelle: Stephan Hartung

Langenhagen. Dieses Projekt sei schon seit langer Zeit ihr Herzenswunsch, sagt Christel Kolossa-Saris. Die Leiterin des Büros für Bürgerengagement der Stadt Langenhagen hat aber seit etwa zehn Jahren keinen richtigen Partner gefunden. Doch nun ist es mit dem KSG-Quartierstreff Wiesenau - ehemals Kreissiedlungsgesellschaft - so weit. Seniorenbegleitung lautet der Name des Projekts.

Dahinter steckt die Idee, allein lebenden Senioren Gesellschaft zu leisten, etwa beim Vorlesen von Büchern, gemeinsamen Spielen und bei Spaziergängen oder der Begleitung zu Arztbesuchen und Behördengängen. „Wir konzentrieren uns dabei auf Wiesenau als Pilotprojekt, würden natürlich die Seniorenbegleitung auf ganz Langenhagen ausdehnen“, sagt Kolossa-Saris. Nicht per Zufall ist Wiesenau für den Start auserkoren. „Wir wissen, dass hier ein großer Bestand an Wohnungen ist. Und viele Senioren sehe ich bei unseren Angeboten“, sagt Claudia Koch, Leiterin des Quartierstreffs.

Senioren und damit die Mieter der Wohnungen anzusprechen, auch über die KSG-Kundenbetreuer, ist jedoch der zweite Schritt und startet erst zum Jahreswechsel. Zunächst benötigt das Projekt die Menschen, die sich engagieren und als Seniorenbegleiter ehrenamtlich arbeiten möchten.

Von November bis Januar bieten Stadt und KSG für die interessierten Ehrenamtlichen eine 50 Stunden umfassende Schulung an. „Wir wollen, dass es eine seriöse Geschichte wird und dass auch die zu begleitenden Personen eine Sicherheit haben, wenn sie von zertifizierten Ehrenamtlichen betreut werden“, betont Kolossa-Saris.

Die Schulung bezahlt die Stadt, die KSG stellt die Räume sowie die Verpflegung der Teilnehmer zur Verfügung. „Wir haben schon einige Interessierte. 20 Personen wäre ein Traum“, sagt Kolossa-Saris.

Am Montag, 21. September, gibt es ab 18 Uhr dazu im Rathaus eine Informationsveranstaltung.

Von Stephan Hartung

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