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Barrieren behindern Menschen im Nahverkehr

Langenhagen Barrieren behindern Menschen im Nahverkehr

Die Seniorenbeirat greift ein Themaauf, das viele ältere Menschen umtreibt: Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr und und die Frage, wie die Hürden für mobilitätseingeschränkte Menschen abgeabut werden können.

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Dirk Thäle berichtet über den Ausbau der Haltestellen, darunter auch über die Buskaps am Sattelhof.

Quelle: Stephan Hartung

Langenhagen. Mit Dirk Thäle, der bei der Region Hannover das Team Planung und Bau Verkehrsinfrastruktur leitet, hatte sich der Beirat jetzt einen Experten zu seiner Sitzung in den Ratssaal eingeladen. Thäle berichtete allgemein über die Anstregungen innerhalb der Region, Haltestellen an Bahn- und Busstationen barrierefrei zu gestalten - aber auch im Detail über Langenhagen.

"In Langenhagen sind 18 Prozent der Bushaltestellen mit einer Bordhöhe von 15 Zentimetern barrierefrei. Damit liegt die Stadt unter dem Durchschnitt, in der Region liegen wir bei 27 Prozent barrierefreien Bushaltestellen", sagte Thäle und betonte, dass in vielen Langenhagener Ortsteilen Nachholbedarf herrsche.  Godshorn zählt er nicht dazu - aus gutem Grund. "Dort haben wir im nächsten Jahr in den Ausbau der Haltestellen Schwabenstraße und Bayernstraße-Ost vorgesehen."

Aktuell erhält in der Kernstadt die Haltestelle an der Station Sattelhof zu beiden Seiten die sogenannten Buskaps. Die Arbeiten dazu begannen Mitte Oktober. "Die Witterung hat aber für eine Verzögerung von zwei Wochen gesorgt. Daher erwarten wir hier eine Fertigstellung, wenn das Wetter mitspielt, für Mitte Dezember", sagte Juliane Stahl, Sprecherin der Stadt Langenhagen.

Jedes Jahr, sagt Thäle, schaffe die Region den Umbau von 20 Bushaltestellen. "Aber die wenigsten Kommunen und Städte wissen, dass sie nur einen Eigenanteil von zehn Prozent leisten müssen - der Rest kommt aus einem Konjunkturprogramm des Landes Niedersachsen", sagte der Teamleiter, der die Kosten für den Umbau einer Bushaltestelle auf rund 25 000 Euro schätzt.

Weitaus teurer ist mit etwa 2,5 Millionen Euro dagegen die Errichtung eines Hochbahnsteigs. In Wiesenau soll nach Aussage Thäles ab dem Jahr 2022 ein barrierefreier Einstieg in die Stadtbahn möglich sein.

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Von Stephan Hartung

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