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Seniorenbeirat: Mehr Bewegung tut Stadt gut

Langenhagen Seniorenbeirat: Mehr Bewegung tut Stadt gut

In der Stadt soll sich etwas bewegen, meint der Seniorenbeirat. Wie sich Jung und Alt beispielsweise im Mehrgenerationen-Bewegungspark ertüchtigen können, geht nun aus einem neuen Flyer hervor. Auch bei Bauprojekten für Wohnen im Alter fordert der Beirat mehr Gehör bei der Stadtverwaltung.

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Rosemarie Bahrke (links) und Christa Röder vom Seniorenbeirat wollen Bewegung in Sachen Bewegungspark und Wohnen im Alter bringen.

Quelle: Oehlschläger

Langenhagen. Mit den milden Temperaturen im Wonnemonat Mai soll sich der Mehrgenerationen-Bewegungspark im Stadtpark mit Leben füllen. Der Seniorenbeirat hat nun eine Broschüre erstellt, die erklärt, wie die verschiedenen Geräte benutzt werden können. Zudem ist dort eine Karte abgedruckt, die den genauen Standort des Fitnessparks inklusive Zuwegungen zeigt.

„Wir haben festgestellt, dass nicht nur Langenhagener dorthin kommen, sondern auch viele Auswärtige“, berichtet Christa Röder, Vorsitzende des Seniorenbeirats. Die Flyer liegen im Seniorenbüro im Rathaus aus oder werden bei verschiedenen Angeboten im Bewegungspark verteilt. Dort finden sich regelmäßig montags ab 10.30 Uhr und mittwochs ab 15 Uhr Gruppen zum Boule-Spielen ein.

Bewegung soll auch in die Planung des Barfußpfads „Pfad der Sinne“ kommen, sagt Röder. Bevor diese jedoch konkret werden könne, müsse der Pfad noch einmal Thema im Parkbeirat und im Stadtplanungsausschuss werden, berichtet sie. „Wir würden uns auch bereit erklären, die Materialien selbst aus dem Wald zu holen“, sagt Röder. Sie könne sich zudem vorstellen, Jugendliche bei der Gestaltung mit einzubeziehen – in anderen Städten hätte man damit gute Erfahrungen gemacht. Zweckentfremdet würden hingegen die Boule-Flächen an den Wochenenden, berichtet Rosemarie Bahrke. Dort würden Jugendliche oft ihren Müll hinterlassen, nachdem sie auf den Sportflächen Trinken und Rauchen würden. „Wir müssen dort montags immer erst sauber machen“, sagt Bahrke.

Auch in puncto Wohnen im Alter wünscht sich der Seniorenbeirat mehr Gehör bei der Stadtverwaltung zu finden und bei Bauvorhaben stärker in die Planungen einbezogen zu werden. Bei der nächsten Sitzung am Dienstag, 10 Mai, soll zudem der Altenhilfeplan auf der Tagesordnung stehen. Beginn ist um 10 Uhr im Ratssaal.

Von Nils Oehlschläger

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