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Das neue Seniorenbüro ist gut angekommen

Langenhagen Das neue Seniorenbüro ist gut angekommen

Genau ein Jahr befindet sich das Seniorenbüro, eine Einrichtung des Langenhagener Sozialberatungsdienstes unter dem Dach der Stadt, nun an der Schützenstraße im sogenannten Sozialen Rathaus. Die Bilanz von allen Beteiligten fällt positiv aus.

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Eckhard Keese (von links), Christa Röder und Christine Ebers sprechen im Seniorenbüro über die Angebote der Einrichtung.

Quelle: Stephan Hartung

Langenhagen. "Wir haben uns lange dagegen gewehrt, dass das Büro in der zweiten Etage dieses Gebäudes untergebracht wird. Aber jetzt sind wir sehr zufrieden", sagte Christa Röder. Die Vorsitzende des Langenhagener Senionbeirats hatte den Umzug der Einrichtung, die sich um alle Belange von Senioren kümmert, vom Rathaus in die Schützenstraße zunächst kritisch gesehen. Aber die Statistik spricht dafür, dass die Dienste des Büros auch in neuer Umgebung konstant gut angenommen werden.

"Im Jahr 2015 hatten wir 234 Kundenkontakte, 2016 waren es 284. Im aktuellen Jahr beträgt die Zahl 214 - also alles Zahlen wie bisher, es gab keine Einbrüche der Zahlen", sagt Christine Ebers, langjährige Leiterin des Seniorenbüros.

Dieses gibt es, wie den Beirat selbst, seit 2006. Die häufigsten Anliegen sind laut Ebers etwa Fragen, wie man möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben kann. "Die eigenständige Lebensführung ist den Senioren sehr wichtig", weiß Ebers. Erstaunlicherweise ganz unten in der Prioritätenliste ist die Freizeit. "Offenbar gibt es schon genug Angebote."

Röder bezeichnet das Seniorenbüro als "Luxus, viele Gemeinden haben das nicht - da haben die Senioren vielleicht gerade mal einen Ansprechpartner, wenn der überhaupt für Senioren geschult ist". Sie ist seit 2010 Vorsitzende des Seniorenbeirats Langenhagen. Ob sie bei den Neuwahlen des Vorstands im kommenden Jahr wieder antritt, lässt sie noch offen. Fest steht jedoch, dass laut Satzung des Seniorenbeirats elf Personen gewählt werden müssen - Interessenten sollten sich melden.

Der Seniorenbeirat war in diesem Jahr nach Angaben Röders wieder sehr aktiv mit Informationsveranstaltungen, Vorträgen, Sitzungen bis hin zu Fahrschul-Workshops, sportlichen Aktivitäten sowie einem Rollator-Training. Ein Renner ist vor allem das Senioren-Kino, viermal pro Jahr im CineMotion. 271 Plätze stehen pro Vorstellung zur Verfügung. "Und es dauert nie lange, bis alle Karten vergriffen sind", berichtet Röder.

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Eckhard Keese (von links), Christa Röder und Christine Ebers sprechen im Seniorenbüro über die Angebote der Einrichtung.

Quelle: Stephan Hartung

Von Stephan Hartung

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