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Hegermarkt und Renntag locken viel Publikum

Langenhagen Hegermarkt und Renntag locken viel Publikum

Zwei Veranstaltungen am selben Tag mit demselben Thema - ein Problem? Nicht in Langenhagen. Der schöne Spätsommer-Sonntag lockte genügend Zuschauer aus dem Haus, so dass sowohl beim Hegermarkt in Engelbostel als auch beim Renntag der Landwirtschaft auf der Neuen Bult jede Menge los war.

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Beim Hegermarkt in Engelbostel drängte sich das Publikum in warmer Spätsommersonne auf dem Hof Tegtmeyer.

Quelle: Neander

Engelbostel/Langenhagen. Live, in echt, draußen und in Farbe - das lässt offenbar doch noch jedes Computerspiel verblassen. Zumindest, wenn das Wetter so mitspielt wie an diesem Spätsommer-Sonntag. Sowohl beim nunmehr achten Hegermarkt auf dem Parkplatz vor dem Gasthaus Tegtmeyer in Engelbostel als auch beim Renntag der Landwirtschaft auf dem weitläufigen Gelände auf der Neuen Bult herrschte den ganzen Tag über drichtes Gedränge - quer durch alle Altersklassen. Dass sowohl der Hegering Langenhagen wie auch der Rennverein Hannover im Grunde die gleichen Publikumsgruppen anlockten, erwies sich dabei nicht als Hindernis. Offenbar interessieren sich in und um Langenhagen genügend Menschen fürs ländliche Leben, um beide Veranstalter glücklich zu machen.

Und so erfreuten sich die von der Eventfalknerei in Engelbostel präsentierten Greifvögel genauso staunender Augen und Ohren wie die an der Rennbahn gezeigten Tiere. Entgegen mancher Unkenrufer erleiden die Tiere dabei weit weniger Stress als sein Zuschauer. "Die Tiere nehmen ihre Umwelt vor allem mit den Augen wahr", erläuterte Falknerin Andrea Haberjan in Engelbostel, während auf ihrem Arm die achtjährige Schleiereule namens Piper für Laienaugen einen tatsächlich entspannten Eindruck machte. "Und wenn sie eine Haube tragen, wähnen sie sich wie im Schlaf."

Ebenso unbeeindruckt vom Trubel um ihn herum lag derweil an der Rennbahn der 6-jährige Black-Welsh-Bulle Elton in seinem provisorischen Gehege. Was wohl auch seine Besucher beruhigte. Wenn Eltons 1300 Kilogramm Lebensgewicht mal in Wallung geraten sollten, möchte man lieber nicht in seiner Nähe sein. Was aber kaum zu befürchten sei, wie sein Eigentümer am Rande verriet. Noch an diesem Morgen sei er mit dem Bullen durch den Wald marschiert.

Verköstigt von Wildgulasch (Engelbostel) oder Wildbratwurst (Neue Bult), beschwert von eingekaufter, hausgemachter Marmelade oder Honig sowie dem einen oder anderem Jagd- oder Mode-Utensil (beides hier wie dort) unterhielt sich das Publikums bestens im Plausch oder dem Bestaunen ungewöhnlicher Schauspiele: In Engelbostel zeigten die Greifvögel im Flug, wie Anmut eigentlich gemeint ist, bevor Jagdschul-Betreiber Immo Ortlepp den Ruf vierbeiniger Waldbewohner immitierte.

An der Neuen Bult legte sich in der Stroharena Medoc, der 17-jährige Französische Kaltblut-Hengst, mit seinen 900 Kilogramm Lebendgewicht als Holzrückepferd ins Geschirr, während ein paar Steinwürfe weiter Holger Bonowski als "Deister Highlander" im Schotten-Kilt bewies, dass auch Werfer in der "B-Heavy Masterklasse" mit ihrem 7,25-Kilogramm-Kiesel ebensolchen sportlichen Ehrgeiz beweisen wie ihre Kugel-Stoß-Kollegen in der Wettkampfarena auch. 

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Von Redakteur Rebekka Neander

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