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Großer Zuspruch für Altenhilfeplan

Langenhagen Großer Zuspruch für Altenhilfeplan

Erstmals ist dem Sozialausschuss der Altenhilfeplan für Langenhagen vorgestellt worden. Dankbar sind die Ergebnisse der Referenten von den Mitgliedern angenommen worden. Das Dokument soll bei künftigen Vorhaben der Stadt als Leitfaden dienen, um die Bedürfnisse Älterer in der Planung zu berücksichtigen.

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Soll die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung aufzeigen und deren Berücksichtigung sichern: der Altenhilfeplan.

Quelle: Oehlschläger

Langenhagen. Grundsätzlich sei die Stadt gut auf die Bedürfnisse älterer Bürger eingestellt, heißt es im Fazit des Altenhilfeplans. Eine erste Fassung des Dokuments ist nun dem Sozialausschuss vorgestellt worden. Die Mitglieder haben die Ergebnisse der beauftragten Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen (LVG & AFS) dankend angenommen. Diese sind von den Referenten Martin Schumacher und Sandra Exner vorgestellt worden.

Vorangegangen war eine Untersuchung der aktuellen Situation von älteren Menschen in Langenhagen und den umliegenden Ortsteilen. Die nun präsentierten Ergebnisse resultieren aus Workshops, einer schriftlichen Befragung mittels Fragebögen und insgesamt sieben Interviews mit den Ortsbürgermeistern oder deren Stellvertretern. Behandelt wurden die Themen Wohnen im Alter, Mobilität (beispielsweise durch den öffentlichen Personennahverkehr), Versorgung und Information (durch Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten oder den Zugang zu Nachrichten) und Aktivitäten in den Bereichen Freizeit, Kultur und Sport.

Künftig soll der Altenhilfeplan, kurz "Alf" genannt, bei Planungen und Vorhaben der Stadt die Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Bürger sichern. Stellvertretend für den Seniorenbeirat betonte Rosemarie Bahrke die Bedeutung des barrierefreien und demnach auch bezahlbaren Wohnens. „Das ist ein Punkt, der bei uns ganz oben auf der Agenda steht", sagt sie. Ulrike Jagau (Grüne) schlug zudem vor, kulturelle Angebote aus der Kernstadt auch in den umliegenden Orten stattfinden zu lassen. Die schlechte Anbindung Krähenwinkels an den öffentlichen Personennahverkehr bemängelte Gabriele Spier (CDU).

Die Seniorenbeiratsvorsitzende Christa Röder machte sich dafür stark, das Thema Inklusion in der Stadt stärker zu berücksichtigen. Nach dem Weggang des ehemaligen Inklusionsbeauftragten Peter Kleinsorge gebe es dort ein Vakuum, pflichtete ihr der Ausschussvorsitzende Willi Minne (SPD) bei.

Von Nils Oehlschläger

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