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Ministerin zwischen Kinderbuch und Baugesetz

Langenhagen Ministerin zwischen Kinderbuch und Baugesetz

Das Nützliche mit dem Angenehmen hat am Freitag Niedersachsens Sozial- und Bau-Ministerin Cornelia Rundt verbunden. Nachdem sie mit Vertretern der KSG über mögliche Förderungen im Quartier beraten hatte, las sie im von Stadt und KSG betriebenen Nachbarschaftstreffpunkt Kindern und Senioren vor.

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Sozialministerin Cornelia Rundt liest im Quartierstreff Wiesenau Kindern und Senioren vor.

Quelle: Neander

Langenhagen. "Sprung ins Glück" erzählt von der Grundschul-Freundschaft des Mädchens Maryam mit kurdischen Wurzeln und ihrem Freund Timon, für den die Kultur seiner Freundin noch Neuland ist. Nach allerlei Fremdelei rund um den traditionell zu wagenden Sprung übers Feuer beim kurdischen Neujahrsfest geht am Ende natürlich alles gut und alle haben aus dem Abenteuer der beiden Kinder gelernt. Den Gästen im Quartierstreff der KSG ging es am Freitagnachmittag nicht viel anders. Wer hätte vorher schon großartig vom Neujahrsfest "Nevros" oder gar dem gruseligen König Dehoc und seinen grauenhaften Gewohnheiten etwas zu erzählen gewusst. Dieser Teil des hohen Besuches, den Ministerin Cornelia Rundt Wiesenau abgestattet hat, kann getrost als gelungen bezeichnet werden.

Doch auch der andere Teil dieser Stippvisite hat gute Chancen auf einen ergebnisreichen Ausgang. Denn Rundt zeichnet in ihrem Ministerium neben den sozialen Belangen des Landes unter anderem auch für den Wohnungsbau und die Entwicklung sogenanter Quartiere, also gewachsener Nachbarschaften verantwortlich. Deshalb stießen die jungen und älteren Lesungs-Gäste bei ihrem Eintreffen auf ein etwas ungewöhnliches Szenario: Am Tisch des Quartierstreffs berieten Vertreter der KSG mit der Ministerin, ihren Mitarbeitern sowie dem Langenhagener Ratsherren und Landtagsabgeordneten Marco Brunotte, ob und wie die KSG von einem neuen Fördertopf des Landes zur Städtebauförderung profitieren kann.

Kern dieses neuen Projektes sei es, "nicht nur Steine und Beton zu unterstützen", wie Cornelia Rundt nach der Lesung auf Nachfrage erläuterte, "sondern auch Personal- und Sachkosten für die Quartiersentwicklung." Insgesamt steckt das Land allein in diesen Topf nun 3 Millionen Euro. Sollte sich die KSG darauf bewerben, könnte das Wohnungsbauunternehmen pro Standort maximal 70.000 Euro an Förderung erhalten sowie bei mehreren Projekten innerhalb einer Stadt bis zu 150.000 Euro.

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