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Spiekermann lobt Arbeit des Kirchenkreises

Langenhagen/Burgwedel Spiekermann lobt Arbeit des Kirchenkreises

Die Arbeit der Gemeinden im Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen verdient großes Lob. Doch diese Aussage von Landessuperintendentin Ingrid Spieckermann ist kein Grund, sich zurückzulehnen. Denn die Gemeinden haben von ihr im Rahmen der Visitations-Wochen Hausaufgaben erhalten, damit das Ehrenamtlichen-Netz weiter hält.

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Bei der Visitation sprachen Superintendentin Ingrid Spieckermann (Dritte von links) und Superintendent Holger Grünjes auch mit Vertretern der Kirchenkreis-Kommunen: Monika Gotzes-Karrasch (von links) Annemarie Henning, Christiane Concilio, Sabine Müller, Heide-Gret Koch und Konstanze Beckedorf.

Quelle: privat

Langenhagen. Das Problem ist überall gleich. Im Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen aber wird die Lösung wohl leichter fallen als andernorts. Denn die Basis der Arbeit in den Gemeinden erscheint offenbar auch mit Sicht von außen als solide und für die Zukunft gerüstet. „Aber die Personalsituation zwingt uns überall, unsere Arbeit mit Ehrenamtlichen zu überdenken“, sagte Spieckermann jetzt zum Abschluss ihrer zweiwöchigen Visitation. „Wir müssen unseren Helfern auch erlauben, mit gutem Gewissen wieder zu gehen.“

Wer heute Menschen für die Mithilfe in einer Gemeinde gewinnen wolle, so der Konsens in der Abschlussrunde mit Superintendent Holger Grünjes und den Pastoren der Elisabeth-Gemeinde, Bettina Praßler-Kröncke und Torsten Kröncke, müsse berücksichtigen, dass die Menschen eben sich nicht mehr ein Arbeitsleben lang für ein- und diesselbe Sache engagierten. „Manche wollen mitwirken, können dies aber eben nur für ein bestimmtes Projekt oder nur für eine begrenzte Zeit“, sagte Spieckermann. Eine solche Haltung in den Gemeinden zu etablieren, sei „ein Prozess“, auf dessen Weg die „Gemeinden mitgenommen werden müssen“.

Zudem sollten sich die Gemeinden im Kirchenkreis auf ihre Stärken besinnen und jeweils eigene „Leuchttürme“ errichten. Nicht jede Gemeinde in einem Kirchenkreis könne beispielhaft bei der Kirchenmusik sein und dazu noch über eine herausragende Konfirmandenarbeit verfügen. „Da können sich Gemeinden gegenseitig unterstützen.“ Eine engere Zusammenarbeit kann sich Spieckermann auch bei der Produktion der Gemeindebriefe vorstellen. „Aber auch das muss sich erst entwickeln.“

Der Kirchenkreistag wird sich mit der Visitation Spieckermanns am Montag in öffentlicher Sitzung beschäftigen. Beginn ist um 18 Uhr im der Elisabeth-Gemeinde, Kirchplatz, Langenhagen.

von Rebekka Neander

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