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Gärtner schaffen neue Bauflächen

Langenhagen Gärtner schaffen neue Bauflächen

An fünf Stellen will die Stadt „preiswertes Wohnen“ ermöglichen. Dazu wurden jetzt die ersten Grundstücke gerodet, ein drittes wird derzeit als Spielplatz genutzt. So schnell werden Bauarbeiten dort aber nicht beginnen. Die Politik muss erst entscheiden, was sie dort überhaupt haben möchte.

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Langenhagen. Wohnungen, die auch für Geringverdiener oder Familien mit Kindern bezahlbar sind, muss man in Langenhagen lange suchen. Die Stadt will diesen Missstand abstellen und hat deshalb der stadteigenen Entwicklungsgesellschaft Langenhagen (EL) den Auftrag erteilt, Flächen entsprechend zu entwickeln.

Während die Formalitäten dieser Erweiterung des Gesellschaftszwecks derzeit alle rechtlich notwendigen Schritte durchlaufen, hat die Stadt bereits ihre Hausaufgaben - wo es möglich war - erledigt. Dazu gehörte in diesen Tagen das Roden einer Fläche am Bauernpfad in Krähenwinkel sowie an der Stöckener Straße in Engelbostel. Die dritte Freifläche, die bereits Eigentum der Stadt ist, wird derzeit zuweilen von Schaustellern genutzt und liegt an der Ecke Bothfelder Straße/Kurt-Schumacher-Allee.

Sobald der neue Auftrag der EL notariell beurkundet ist, kann die Stadt auch das Baurecht dort entsprechend anpassen. Das betrifft das Grundstück in der Kernstadt sowie in Engelbostel. Das wird einige Monate in Anspruch nehmen. „Wir haben die Fläche in Engelbostel bereits jetzt roden lassen, weil wir zum einen ab März dies nicht mehr dürfen und zum anderen verhindern wollten, dass dort ein waldähnlicher Bereich entsteht“, sagte Stadtbaurat Carsten Hettwer auf Nachfrage dieser Zeitung. In diesem Fall hätte die Stadt im kommenden Winter womöglich nicht mehr so problemlos auf die Fläche zugreifen können.

Das Grundstück am Bauernpfad in Krähenwinkel indessen liegt im sogenannten Innenbereich und kann deshalb auch ohne Bebauungsplan entwickelt werden. Zwei weitere Flächen wurden bislang nur nicht öffentlich in politischen Gremien besprochen, da die EL bislang nicht Eigentümerin der Flächen werden konnte.

Was genau auf diesen Grundstücken passiert, darüber muss nun die Politik entscheiden. Zum einen geht es um die Qualität der Gebäude: Ein Holzrahmenbau wäre schneller zu errichten, hätte dafür aber nur eine Lebensdauer von rund 30 Jahren. Zum anderen geht es um die Belegung: Offen ist, ob Sozialwohnungen entstehen oder solche mit niedrigen Mieten. Auch eine Belegung mit geflüchteten Menschen ist denkbar.

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