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Stadt bezahlt erste Dogstation

Kaltenweide Stadt bezahlt erste Dogstation

In Kaltenweide gibt es eine Station inklusive Tütenspender, an der Hundehalter das große Geschäft ihrer Tiere entsorgen können. Nachdem diiese Zeitung über das Verschwinden von privat aufgehängten Hundekotbeuteln berichtet hatte, ist nun die Stadt Langenhagen aktiv geworden.

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Juliane Stahl, Sprecherin der Stadt Langenhagen, übergibt Peter Gaschko den Schlüssel für die Dogstation.Auch Hündin Lucy freut sich.

Quelle: Hartung

Langenhagen. Ab sofort gibt es keine Ausreden mehr: Hundeführer, die mit ihrem Tier im Bereich westlich des S-Bahnhofs Kaltenweide zwischen Weiherfeldallee, Dungenhorst und Weberkolkwiesen spazieren gehen, finden inmitten der Grünflächen am Wegesrand eine sogenannte Dogstation. Es handelt sich um einen Tütenspender für Hundekot. Der passende Mülleimer ist zur prompten Entsorgung auch schon mit dabei.

Initiator der Dogstation, der ersten dieser Art in Langenhagen, ist der Kaltenweider Peter Gaschko. „Ich wohne schon seit sieben Jahren im Weiherfeld, habe mich oft über Hundehaufen geärgert und bin auch mal in welche getreten“, erzählt Gaschko. Es mangelt ihm aber nicht an Initiative. Er spricht die Hundehalter direkt auf ihr Fehlverhalten an, außerdem hat er eigens hergestellte Hinweisschilder in der Umgebung aufgehängt, verbunden mit der Bitte, dass Herrchen oder Frauchen die Hundehaufen beseitigen.

Die Fotos davon stellte Gaschko auch in die sozialen Medien - und kam so in Kontakt mit der Stadt. Bürgermeister Mirko Heuer kommentierte den Post. „Ich habe mich erst gewundert, wer mich da anschreibt. Dann habe ich recherchiert und festgestellt, dass das der Bürgermeister ist“, sagt Gaschko.

Zwei Monate steht nun die Dogstation. „Ich finde es toll, dass sich Herr Gaschko so engagiert. Das unterstützen wir als Stadt natürlich gern“, sagt Heuer. Die Stadt übernahm die Gesamtkosten von 850 Euro für die Entsorgungsstelle inklusive Tütenspender. Gaschko fungiert ab sofort als Pate, er hat auch den Schlüssel für die Station sowie vorerst 1000 Tüten zum Nachfüllen erhalten. Er meldet der Verwaltung, wenn es Bedarf an Nachschub oder Vandalismusschäden gibt.

Von Stephan Hartung

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