Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Stadt bietet neues Portal für Baupläne an

Langenhagen Stadt bietet neues Portal für Baupläne an

Das Rathaus betritt Neuland: Im Zuge der Digitalisierung bietet Langenhagen jetzt auch ein Geo-Daten-Portal an. Was mit Bebauungsplänen beginnt, soll 2018 auch zum Instrument für Touristen werden. 

Voriger Artikel
Stadt verkauft Grundstücke an Meravis
Nächster Artikel
Was wird aus dem Godshorner Bad?

Ein Stadtkern einmal anders: Das Portal zeigt exakt die Lage der einzelnen Bebauungspläne. Ein Klick auf die Karte offenbart alle dort geltenden Details des Baurechts.

Quelle: Stadt Langenhagen

Langenhagen.  Darf ein Haus zwei- oder auch dreistöckig gebaut werden? Und wieviel Meter Abstand müssen beim Anbau bleiben zur Grundstücksgrenze? Diese Details werden in sogenannten Bebauungsplänen, kurz B-Plänen, festgelegt. Was genau nun für das eigene Grundstück gilt oder für die Neubaupläne des Nachbarn, können Langenhagener von sofort an im Internet einsehen. Die Stadt ist jetzt mit ihrem lange vorbereiteten Geo-Daten-Portal ans Netz gegangen. 

Öffentliche Obstbäume

Dieses Angebot aber, das auf der Homepage der Stadt im Kapitel  Bürgerservice zu finden ist, soll nur der Anfang sein. Christian Franz und Jan Bröker aus der Abteilung „Stadtplanung und Geoinformation“ wollen das Instrument im Laufe der kommenden Monate deutlich ausbauen: „Wir planen einen aktiven Stadtplan beispielsweise für Touristen“, berichtete Bröker. Aufgenommen werden sollen darin aber nicht nur interessante Punkte wie Geldautomaten oder Tankstellen. „Wir streben auch eine Kooperation an beispielsweise mit Initiativen wie ,Mundraub’, die öffentlich zugängliche Obstbäume anzeigen.“ Überdies, betont der Geo-Informatiker Franz, seien alle Anwendungen des Portals auch für mobile Endgeräte wie Smartphones geeignet. „Das System erkennt, wenn sich für ein zu kleines Display eher die mobile Ansicht eignet“, erläutert Franz. Somit soll das Portal auch jederzeit unterwegs nutzbar sein. 

Navigation für Feuerwehr

Aber auch Polizei und Feuerwehr seien an die Stadt bereits mit Wünschen herangetreten. „Wir basteln jetzt an einem tagesaktuellen Navigationssystem in Kopplung mit unserem Melderegister“, sagt Bröker. Damit sollen Feuerwehren sofort zielgenau beispielsweise auch zu Einsätzen gelotst werden können, die in Navigationssystemen noch gar nicht erfasst sind. Auch die Mitarbeiter der Stadt bekommenen einen – geschützten – Zugang: „Für jene im Außendienst, die den Zustand von Straßen aufnehmen sollen oder Bäume kontrollieren“, sagt Bröker. 

Langfristig aber möchte die Stadt das Portal auch normalen Bürgern öffnen, die selbst auf besondere Punke in der Stadt hinweisen wollen. „Das kann wie bei dem schon jetzt funktionierenden Veranstaltungskalender laufen“, erläutert Ralph Gureck, Leiter der Abteilung Marketing und Kommunikation. Jede Meldung werde dabei verwaltungsintern geprüft und danach freigeschaltet. 

Von Rebekka Neander

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Schulzentrum Langenhagen

Nahezu vollständig müssen das Gymnasium und ein Teil der IGS abgerissen und neu gebaut werden, weil der Brandschutz nicht gewährleistet ist. Mehr zum Schulzentrum Langenhagen lesen Sie hier. mehr