Die Kosten liegen nach Aussage von Stadtsprecher Roman Sickau bei etwa 15 000 Euro. Er weist darauf hin, dass die Stadt kein altes Fahrzeug ausmustert: „Bislang haben die Mitarbeiter ihr privates Fahrzeug genutzt, das dafür dienstlich anerkannt worden war“, sagt der Stadtsprecher und fügt hinzu, dass das neue Blitzgerät viel schwerer und größer als das Altgerät sei. „Damit passt es nicht mehr in alle Fahrzeuge und kann wegen des Gewichts auch nicht mehr wie bisher ständig umgesetzt werden“, erklärt Sickau.
Die Stadt plane, das neue Gerät auch über Nacht im Auto zu lassen – was bei einem Privatwagen nicht möglich wäre. Außerdem müsse die Scheibe für das Blitzen aus dem Inneren heraus einen bestimmten Winkel in der Ausrichtung haben. Die Heckscheibe dürfe auch nicht mit Heizschlangen durchzogen sein.
Um das Fahrzeug auch in den Wintermonaten nutzen zu können, lasse die Verwaltung auch eine Standheizung einbauen. Der Kauf des Wagens werde sich rechnen, sagte Sickau. Gleichwohl wolle die Stadt nicht kassieren, sondern an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet mehr Sicherheit herstellen. Seit einigen Monaten setzt die Verwaltung das alte Messgerät nicht mehr ein, weil dieses teilweise auch Verkehrsteilnehmer aufgenommen hatte, die nicht zu schnell gefahren waren. So hatte ein Anwohner der Straße Am Brinkholt im August live im Fernsehen verfolgen können, welche Autos oder Fußgänger gerade die Tempo-30-Zone vor der Kindertagesstätte Brinker Park passierten. Hintergrund: Die Funkanlage der Radarfalle und die des eingeschalteten Fernsehsenders nutzten dieselbe öffentlich zugängliche Frequenz.
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