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Abrissbagger statt Bands im Musikpavillon

Langenhagen Abrissbagger statt Bands im Musikpavillon

Nun werden Tatsachen geschaffen: Nach dem politischen Beschluss aus dem vergangenen Jahr beginnt ab nächstem Montag der Abriss des einstigen Musikpavillons im Eichenpark. Anschließend soll das Areal nach Auskunft der Stadtverwaltung aufgewertet werden. Kostenpunkt etwa 100.000 Euro.

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Der Pavillon im Langenhagener Stadtpark: Er ist seit geraumer Zeit nicht gerade eine Zierde.

Quelle: Archiv

Langenhagen. Längst nutzen nur noch Randalierer das Areal im Eichenpark an der Niederader Allee. Die Wände sind mit Graffiti beschmiert, das Gelände ist mit Scherben übersät. Das Problem: Der Musikpavillon unterliegt keiner sozialen Kontrolle, lautete im vergangenen Jahr das Fazit der Stadtverwaltung. Das soll jetzt ein Ende haben. Am Montag rücken die Abrissbagger an. Zunächst wird die damit beauftragte Firma einen Sicherheitszaun errichten.

„An der Stelle des 1982 fertiggestellten Musikpavillons kommt dann eine neu gepflasterte Veranstaltungsfläche“, teilt nun Stadtsprecherin Juliane Stahl mit. Sie beziffert die Kosten „für die Aufwertung des Areals“ auf etwa 100.000 Euro. Die Rathaussprecherin erinnert daran, dass der Rat Ende 2015 den Rückbau des vom Langenhagener Architekten Norman Apel entworfenen Musikpavillons einstimmig beschlossen hatte – und meint damit den Abriss.

Als Grund nennt sie die Tatsache, dass sich die überdachte Bühne im Laufe der Zeit zu „einem unansehnlichen Baukörper entwickelt“ habe. Denn Schmierereien an den Decken und Wänden sowie andere Vandalismusschäden seien beileibe keine Seltenheit. „Trauriger Höhepunkt dieser Entwicklung war, als Unbekannte im Mai vergangenen Jahres ein Sofa auf der Bühne anzündeten“, ruft Stahl in Erinnerung. Das Feuer hatte den Musikpavillon seinerzeit stark beschädigt.

Gleichwohl: „Als Austragungsort für verschiedenste Veranstaltungen hat sich die Fläche jedoch bewährt“, betont Langenhagens Stadtsprecherin. Aus diesem Grund bleibe der Zuschauerbereich mit den ansteigenden, stufenweisen Sitzreihen bestehen. Die neue gepflasterte Fläche erhält zudem im seitlichen Bühnenbereich einen Stromverteiler. Hiesigen und externen Veranstaltern werde damit die Möglichkeit gegeben, eine mobile Bühne mit entsprechendem Equipment aufzustellen und anzuschließen, stellt Stahl in Aussicht.

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Das Jugendblasorchester Langenhagen hat auf der Bühne regelmäßig musiziert

Quelle: Archiv

Von Sven Warnecke

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