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Stadt ringt um ihre Friedhöfe

Langenhagen Stadt ringt um ihre Friedhöfe

Die Preise für Gräber auf städtischen Friedhöfen bleiben umstritten. Die Politik will, dass die „Produkte“ vom Wahlgrab bis zur anonymen Rasenfläche genauso einfach vergleichbar seien wie der Liter Milch im Supermarkt. Das ist aber nicht so einfach.

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Quelle: Anne

Langenhagen. Seit einigen Jahren schon ringt die Stadtverwaltung nach mehreren vor Gericht verfügten Vergleichen um eine rechtssichere Gebührensatzung. Dabei geht es nicht um die Frage, wie die Attraktivität eines Areals sich auf den Preis niederschlägt. Es geht um ein hochkomplexes Herein- und Herausrechnen von Kosten. Es geht um Grünpflege durch städtische Mitarbeiter und Fremdfirmen, es geht um allgemeine Parkanteile (gerade der städtischen Anlagen) und um die Frage, wer dafür eigentlich aufkommen soll? Nur der Käufer einer Grabstelle oder auch der gemeine Bürger, der dort zuweilen spazieren geht? Und das macht den Vergleich des Produktpreises, so scheint es, fast unmöglich.

Für den Endverbraucher könnte der Kontrast auf den ersten Blick kaum heftiger sein: So kostet ein Wahlgrab bei der Stadt rund 1800 Euro, bei der Elisabethgemeinde indes nur etwa 800 Euro. Dies aber, so hieß es in der Sitzung aus der Verwaltung, sei ein Vergleich von Äpfeln und Birnen.

Hinzu kommt die Vermengung zweier Diskussionen: Die Stadt braucht zum einen eine rechtssichere Gebührensatzung. Zum anderen aber, und darin herrscht Konsens zwischen Rathaus und Politik, einen Katalog neuer Bestattungsformen. Die rot-grüne Mehrheit hat angeregt, auf sämtliche in der neuen Satzung vorgeschlagenen Gebührenerhöhungen zu verzichten und sie jetzt zu beschließen. Bis 2017 sollen dann neue Grab- und Bestattungsformen erarbeitet werden. Der Ausschuss hat diese Entscheidung ohne eigene Empfehlung an den Rat weitergegeben.

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