Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Stadt schafft mehr Hortplätze

Kaltenweide Stadt schafft mehr Hortplätze

Die Stadt führt derzeit Gespräche, um einen Träger für bis zu weitere 60 Hortplätze in Kaltenweide und Krähenwinkel zu finden. Sie reagiert damit auf heftigen Protest der Eltern. Diese Hortplätze sollen jedoch nur vorübergehend eingerichtet werden.

Voriger Artikel
Soll im Stadtpark gebaut werden?
Nächster Artikel
Altenhorster wollen ihren Acker behalten

Die neuen Hortplätze für die Kaltenweider Grundschüler werden in solchen oder ähnlichen Containern eingerichtet.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Erst zeigte sich die Stadt überrascht über den explodierenden Bedarf an Hortplätzen für das kommende Schuljahr, jetzt überraschte im Gegenzug Bürgermeister Mirko Heuer die Mitglieder des Vereins Bürger für Kaltenweide: „Wir haben uns in nicht öffentlicher Sitzung des Verwaltungsausschusses quasi per Handschlag darauf geeinigt, das akute Loch weitgehend zu stopfen.“ Heuer berichtete am Rande der Vereinssitzung, die Stadt sei derzeit im Gespräch mit möglichen Trägern sowohl in Kaltenweide als auch in Krähenwinkel, um bis zum Beginn des Schuljahres noch möglichst vielen Eltern eine Kinderbetreuung zu ermöglichen.

„Eigentlich hat der Rat beschlossen, nicht mehr als 15 Prozent des Bedarfs an Hortplätzen bereitzustellen“, sagte Heuer. Angesichts des akuten Engpasses wolle die Stadt nun aber von dieser Regelung abweichen. Heuer hofft, dass der Beschluss des Verwaltungsausschusses nun auch in den übrigen Gremien der Stadt Bestand haben wird.

Egal, wie viele Hortplätze nun noch geschaffen werden können: Sie werden, da nicht auf Dauer geplant, in Containern untergebracht. Um die Enge in der Grundschule, die im kommenden Schuljahr fünfzügig starten wird, zu lindern, will die Stadt die Schule baulich erweitern. Dazu, so Heuer, müsse die Feuerwehr auf das Gelände des NP-Marktes an der Ecke Kananoher/Wagenzeller Straße umziehen. Die Fläche ist bereits Eigentum der Stadt, derzeit wird das Gebäude als Notunterkunft für geflüchtete Menschen genutzt. Auch dies sei nur eine vorübergehende Lösung.

Wie schon im Rat der Stadt und im Ortsrat Kaltenweide war die Diskussion beim BfK geprägt vom Zorn vieler Eltern auf die Stadt. Heuer hatte alle Mühe, die sich wiederholenden Vorwürfe, die Stadt habe die Entwicklung der Schülerzahlen sehenden Auges außer Acht gelassen, zu entkräften. „Das aktuelle Gutachten von Biregio zur Schulbedarfsplanung ist sehr wohl auf Basis der aktuellen Meldedaten der Stadt entstanden“, erläuterte er. Spätestens zum Schuljahrbeginn 2017/2018 soll auch das Kinderhaus fertig sein.

Zu diesem Thema tagen der Stadtplanungsausschuss am 23. Februar, der Ortsrat Kaltenweide am 1. März und der Rat am 7. März.

Von Rebekka Neander

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Schulzentrum Langenhagen

Nahezu vollständig müssen das Gymnasium und ein Teil der IGS abgerissen und neu gebaut werden, weil der Brandschutz nicht gewährleistet ist. Mehr zum Schulzentrum Langenhagen lesen Sie hier. mehr