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Stadt will Areal vermarkten

Grundstücke in Schulenburg Stadt will Areal vermarkten

Seit mindestens einem Jahr Langenhagener und auch hier berufstätig, selbst Nutzer und noch kein Hauseigentümer – diese Personen dürfen sich Hoffnungen machen auf eines der 75 Grundstücke, die die Stadt bald in Schulenburg verkaufen will. Zudem könnten Schwerbehinderte bevorzugt werden. 

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Es kommt Bewegung ins Gebiet: Auf dem Gelände laufen bereits erste Erdarbeiten für die Baustraßen. 

Quelle: Zottl

Langenhagen. 39 Einfamilienhäuser und 36 Doppelhaushälften sollen es werden auf Grundstücken für 240 Euro pro Quadratmeter – das sind die Eckpunkte für den Vermarktungsplan im Baugebiet Dorfstraße. Der Ortsrat Schulenburg wird als Erstes über diesen jetzt von der Stadt vorgestellten Entwurf in seiner öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 24.  August, beraten.

Die Erschließung des Baugebietes erfolgt in zwei Schritten. Der erste Abschnitt (Nummer 6) mit insgesamt 52  Parzellen (je zur Hälfte für Einfamilien- und Doppelhaushälften) soll Mitte kommenden Jahres baureif erschlossen sein. Ihm folgt der Abschnitt Nummer 7 im Osten mit noch einmal insgesamt 26 Parzellen Mitte 2018. Die Vermarktung der beiden Bauabschnitte will die Stadt allerdings parallel durchführen. „Die Wohngebäude sind jeweils innerhalb von drei Jahren nach Sicherstellung der Erschließung beziehungsweise nach Erwerb des Grundstückes bezugsfertig herzustellen“, heißt es in der jetzt veröffentlichen Drucksache 2016/316. Überdies will die Stadt die Areale nicht an Bauträger binden, sondern an private Einzelinteressenten verkaufen.

Für die Vergabe der Parzellen schlägt die Stadt einen Kriterienkatalog vor: Bewerber sollten in einem festen Arbeitsverhältnis in Langenhagen stehen (mindestens halbtags) oder hier selbstständig tätig sein. Zudem sollte der Hauptwohnsitz in Langenhagen bereits seit mindestens einem Jahr bestehen. Im Punktesystem zählt überdies, wenn ein Mitglied des Haushaltes schwerbehindert ist, noch kein Wohneigentum besteht und das neue Gebäude selbst genutzt wird.
Derzeit stehen auf der Interessentenliste bei der Stadt bereits 370 Bewerber, die sich auf Eigeninitiative seit Beginn der Debatte um das neue Bauland im Rathaus gemeldet haben. Auch sie würden auf die zu diskutierenden Kriterien hin überprüft.

Mit dieser Ausweisung erweitert die Stadt das Baugebiet Dorfstraße 15 Jahre nach dessen Eröffnung. Eigentlich sollte dieser Schritt bereits viel früher erfolgen. Doch ein Streit vor allem mit Anliegern der südlichen Straßenzüge verzögerte das Verfahren. Mehrfach passte die Stadtplanungsabteilung die Baupläne an die Wünsche der Anlieger an.
Der Ortsrat Engelbostel, der bereits am Dienstag tagt, wird sich erst in der nächsten Sitzung mit dem Entwurf befassen. Ein Termin dafür steht noch nicht fest. Endgültig verabschiedet werden kann der Vermarktungsplan erst, wenn sich auch der Finanz- sowie der Verwaltungsausschuss und letztlich der Rat damit befasst haben. Dies kann frühestens Ende September sein.     

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