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Stadtbaurat steht vor der Wiederwahl

Langenhagen Stadtbaurat steht vor der Wiederwahl

Carsten Hettwer soll Stadtbaurat bleiben. Bürgermeister Mirko Heuer hat ihn für die Wiederwahl vorgeschlagen. Die Politik will dem Ansinnen des Verwaltungschefs wohl folgen.

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Carsten Hettwer (links) soll Stadtbaurat in Langenhagen bleiben.

Quelle: Benjamin Gleue

Langenhagen. Mit einer besonderen Personalie befasst sich am Dienstag nächster Woche der Wirtschafts-, Finanz- und Personalausschuss in öffentlicher Sitzung: mit der Wiederwahl von Stadtbaurat Carsten Hettwer. Dessen achtjährige Amtszeit endet am 31. Oktober. Nun hat Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer von seinem Vorschlagsrecht Gebrauch gemacht und Hettwer für eine zweite Amtszeit empfohlen. Gemäß des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG) kann deshalb auf eine Ausschreibung der Stelle verzichtet werden.

Eine Umfrage unter den im Rat vertretenen Parteien, Gruppen und Mandatsträgern ergab eine breite Zustimmung. „Wir begrüßen das sehr, es gibt keine Alternative, auch mit Blick auf die ganzen angefangenen Projekte“, sagte SPD-Fraktionschef Marc Köhler. Zumal Hettwer ausgesprochen qualifiziert sei und Dinge nach vorn bringe. „Die CDU-Fraktion hat sich positiv zu dem Vorschlag des Bürgermeisters positioniert“, sagte der Fraktionsvorsitzende Bernhard Döhner. „Wir werden Herrn Hettwer ohne Vorbehalte wiederwählen. Trotz gelegentlicher Meinungsunterschiede in der Sache haben wir volles Vertrauen in ihn und seine Arbeit“, teilte Grünen-Fraktionschef Dirk Musfeldt mit. „Zumal man auch nicht weiß, wen man sonst bekommt“, sagte Ratsherr Wilhelm O. Behrens, der mit Hettwers Arbeit zufrieden ist. Trotz mancher Differenzen attestiert Werner Knabe (BBL) dem Stadtbaurat eine „außerordentliche Sachkunde“ und spricht von einer „guten Wahl für Langenhagen“. „Wir werden der Wiederwahl zustimmen“, sagte Mike Scheer (SVG).

Hettwer selbst würde die Wahl annehmen, sagte er. Ob allerdings für die vollen acht Jahre - er wird in sechs Jahren 65 - weiß er noch nicht. Das will er in erster Linie von seiner Gesundheit abhängig machen.

Von Sven Warnecke

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