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Sternbeck: „Grüne Ansprüche nicht aufgeben“

Langenhagen Sternbeck: „Grüne Ansprüche nicht aufgeben“

Hohe grüne Ansprüche in Einklang zu bringen mit den Erfordernissen der Kommunalpolitik - darin sieht Neustadts Bürgermeister Uwe Sternbeck eine Herausforderung für seine Parteifreunde. Der Bündnisgrüne sprach beim Neujahrsempfang der Partei.

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Diskutieren über grüne Kommunalpolitik (von links): Carmen Merkel (Isernhagen), Uwe Sternbeck (Neustadt), Rolf Linnhoff (Langenhagen) und Wilhelm Lucka (Wedemark).

Quelle: Bismark

Langenhagen. Beim Neujahrsempfang der Langenhagener Grünen in der Volkshochschule beschrieb Sternbeck, seit zwölf Jahren im Amt, wie schwierig die Suche nach Kompromissen ist. „Die Zusammenarbeit mit Koalitionspartnern ist im Vergleich dazu eher einfach“, sagte der Neustädter, der mit Langenhagens Parteichef Rolf Linnhoff, mit Carmen Merkel und Wilhelm Lucka auch die Grünen-Vorsitzenden aus Isernhagen und der Wedemark begrüßte.

Nicht nur, aber auch mit Blick auf die Kommunalwahl am 11. September empfahl Sternbeck den Besuchern einen Blick in die Aufgabenliste, die der Städte- und Gemeindetag erarbeitet und veröffentlicht. Daraus lasse sich sehr gut erkennen, an welchen Punkten die grünen Ansprüche und die täglichen Notwendigkeiten in den Verwaltungen auseinanderklaffen. Gleichwohl appellierte Sternbeck an die gut 50 Gäste, die Ideale nicht aufzugeben, auf denen die Parteigründung seinerzeit fußte: Friedens- und Umweltpolitik. Beide Themen seien heute noch aktuell - sei es bei der Verkehrsentwicklung oder der energetischen Sanierung oder der Integration von Flüchtlingen, die mit dem Bau neuer Wohnungen verbunden sei.

Der eine oder andere Langenhagener mag bei der Aufgabenliste aufgehorcht haben, liest sie sich doch fast deckungsgleich zu den hiesigen Problemen. Linnhoff warb deshalb um Mitarbeit: „Wir möchten im nächsten Rat wieder mit einer starken Fraktion vertreten sein.“ Deshalb könnten Interessierte sich für die Liste aufstellen lassen oder an jedem ersten Mittwoch eines Monats ab 19.30 Uhr in der IGS-Teestube am Wahlprogramm mitarbeiten.

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