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Tierheim braucht Spenden

Langenhagen Tierheim braucht Spenden

Aus Sicherheitsgründen muss das Tierheim Langenhagen weiter saniert werden. Um die Kosten zu schultern ist die Einrichtung auf Spenden wie die von Inge Bergmann angewiesen: Die Stifterin übergab Mittwoch einen Scheck über 40.000 Euro, der der Einrichtung des 2014 eröffneten Katzenhauses zugutekam.

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Stifterin Inge Bergmann übergibt dem Tierheim 40 000 Euro, die in das neue Katzenhaus investiert wurden.

Quelle: Isabell Rollenhagen

Langenhagen. Eigentlich sei sie ein Hundefan, sagte Inge Bergmann. Zeit ihres Lebens habe sie Hunde gehabt, ergänzte die 88-Jährige. Dass ihre Spende von 40.000 Euro an das Tierheim in das neu gebaute Katzenhaus investiert wurde, stört Bergmann aber nicht. „Ich bin allgemein sehr tierlieb.“ Deshalb hat die Hannoveranerin auch die Inge-Bergmann-Stiftung gegründet, die sich für den Tierschutz einsetzt. Wenn sie sterbe, gehe ihr ganzes Vermögen an Projekte und Einrichtungen für diesen Zweck.

Tierheim-Geschäftsführer Heiko Schwarzfelder ist dankbar für die finanzielle Unterstützung. Ohne die Spender könnte das Tierheim, in dem täglich rund 500 Tiere betreut werden, nicht alle Kosten decken. Allein der Betrieb kostet etwa 2 Millionen Euro pro Jahr: 50 Mitarbeiter und Auszubildende müssen entlohnt und die Tiere mit Nahrung und ärztlich versorgt werden. Die Pflege der vielen kranken Tiere im Heim kostet besonders viel Geld.

„Und dann sind da noch die Umbaumaßnahmen und Erweiterungen, die anstehen“, sagt Schwarzfelder. Als nächstes soll der Kleintierbereich, der in einem alten Bauernhaus untergebracht ist und etwa 200 Tiere fasst, saniert werden. Er erfüllt nicht mehr die Brandschutzbestimmungen. Der Geschäftsführer geht davon aus, dass für die Renovierung, die in drei Bauabschnitte aufgeteilt wird und wohl erst im kommenden Jahr beginnen kann, Kosten im sechsstelligen Bereich anfallen.

Auch die 1967 erbauten Hundehäuser sollen irgendwann mit einem Neubau ergänzt werden. Doch um so etwas zu realisieren, fehlt Platz. Mit einem Landwirt steht das Tierheim bereits in Verhandlungen. Es geht um einen etwa 7000 Quadratmeter großen Streifen rechts neben dem Gelände, auf dem die Parkplatznot behoben und Auslaufflächen geschaffen werden sollen. Wieder etwas, für das das Tierheim Geld braucht. „Ohne Stiftungsbeiträge ist das alles nicht machbar“, sagt Schwarzfelder.

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