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UPS: Gericht erklärt Wahl für nichtig

Langenhagen UPS: Gericht erklärt Wahl für nichtig

Die letzte Betriebsratswahl beim Paketzusteller UPS in Langenhagen war aus Sicht des Arbeitsgerichts Hannover ungültig, weil der Wahlvorstand im Vorfeld ungenügend informiert hat - zum Beispiel nicht durch Aushänge für Ausländer.

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Verdi erzielt wegen der letzten Betriebsratswahl gegen den Paketzusteller UPS einen Sieg.

Quelle: Archiv

Langenhagen. Damit hat die Gewerkschaft Verdi in dem mehr als eineinhalbjährigen Streit einen Sieg errungen. Wenn der damalige Wahlvorstand als Beklagter nicht noch in die nächste Instanz zieht, muss bei UPS mit seinen mehr als 700 Mitarbeitern ein neuer Betriebsrat gewählt werden.

Dass Verdi überhaupt gegen die Betriebsratswahlen anging, lag daran, dass aus Sicht der Gewerkschaft das Arbeitnehmergremium zu sehr auf Kurs der Geschäftsleitung gelegen hat. Eine kritische Liste von Opponenten, die das habe ändern wollen, sei bei der Wahl gezielt benachteiligt worden.

Christoph Feldmann, beim Verdi-Bezirk Leine-Weser zuständig für Logistik, betont, dass das Klima zwischen Arbeitnehmervertretung und UPS in Langenhagen mittlerweile deutlich besser geworden sei. So habe das Unternehmen neue Arbeitsplätze geschaffen und Verstöße gegen das Teilzeit- und Befristungsgesetz abgestellt - unter anderem dadurch, dass für 130 Beschäftigte die reguläre Wochenarbeitszeit aufgestockt worden sei.

Erst Ende Oktober war für die Logistikbranche in Niedersachsen ein Tarifabschluss erzielt worden. Die Beschäftigten erhalten für ein Jahr monatlich 3,1 Prozent mehr Lohn und Gehalt, im Jahr darauf dann noch einmal 2,4 Prozent pro Monat. Der Abschluss betrifft in der Region Hannover 12.000 Mitarbeiter und Angestellte.

Bernd Haase

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