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Unbekannte beschädigen Zaun am Strand

Langenhagen Unbekannte beschädigen Zaun am Strand

Die Sanierung des Silbersees verschafft der Stadt weiterhin Arbeit: Am Dienstag musste auf der gesamten westlichen Uferlinie ein Baustellenzaun wieder aufgestellt werden, den Unbekannte in der Nacht umgeworfen hatten. Unterdessen geht die Suche nach Munitionsresten weiter.

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Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag den Zaun am Westufer des Silbersees umgeworfen.

Quelle: Rebekka Neander

Langenhagen. „Am Montag stand er noch.“ Mehr als die Aussage einer Joggerin zum Schicksal des Baustellenzauns am Silbersee lag gestern noch nicht vor. Fakt ist, dass der Zaun samt der schweren Beton-Füße auf fast der gesamten Strandlinie umgeworfen wurde.

Dabei erfüllte er bislang eine wichtige Funktion: Seit dem vergangenen Frühjahr lässt die Stadt am Südost-Ufer des Silbersees den ehemaligen Sprengplatz auf Munitionsreste aus dem Ersten Weltkrieg untersuchen. Zwar wurde der See selbst erst im Zuge des Autobahnbaus deutlich später ausgehoben. Die Munitionsreste haben sich dennoch im Umfeld ausgebreitet.

Mehrmals musste das Untersuchungsareal im Laufe des Jahres ausgeweitet werden. Die Kosten haben sich entsprechend verdoppelt (der Zuschüsse des Landes allerdings auch). Vor rund einem Monat nun fiel die Entscheidung, auch den Weststrand für Untersuchungen zu sperren. Unter anderem sollen alte Metallstangen entfernt werden, die die Ergebnisse einer Kampfmittel-Sondierung hätten verzerren können.

Nach Aussage von Stadtsprecherin Juliane Stahl sind tatsächlich inzwischen sämtliche Metallstangen, an denen Nichtschwimmer-Leinen befestigt waren, entfernt worden. Zudem wurden Schilder, Pfosten für Mülleimer und Bänke entfernt.

Um für die kleinteilige Untersuchung des Geländes ein Raster anlegen zu können, wurden zudem bereits mehrere Dutzend kleinerer Holzstäbe im Uferbereich aufgestellt.

Der umgeworfene Zaun sollte noch im Laufe des gestrigen Tages wieder aufgestellt werden, kündigte Stahl auf Nachfrage an. Zudem soll der Zaun künftig täglich durch Bedienstete der Stadtverwaltung kontrolliert werden.

Die Stadt hofft, mit allen Sanierungsarbeiten bis zum Beginn der Badesaison fertig zu sein. Im Interesse der Sicherheit aller Seebesucher bleibe das Untersuchungsareal bis dahin jedoch gesperrt.

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